#113 - Interview mit Markus Graf – Swiss Made Hockey – Wie man Champions entwickelt

Shownotes

Talent, Eltern, Erfolg – Wie entsteht echtes Potenzial?

Was braucht es wirklich, damit aus einem jungen Talent ein erfolgreicher Sportler wird? Ist es Talent, Training, Disziplin – oder entscheidet am Ende das Umfeld?

In dieser Folge des CapricornConnect Podcasts spricht Jakob Barandun mit Markus Graf, einem der prägenden Köpfe der Schweizer Eishockey-Nachwuchsförderung.

Markus Graf hat über viele Jahre die Entwicklung des Schweizer Eishockey-Nachwuchses mitgestaltet, war Mitglied der Coaching- und Development-Kommission des Internationalen Eishockeyverbandes und entwickelte das Ausbildungsprogramm „Swiss Made Hockey“. Für sein aussergewöhnliches Engagement wurde er 2024 mit dem Johann Bollue Award des Internationalen Eishockeyverbandes ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht jedoch nicht nur der Spitzensport, sondern eine Frage, die auch für Eltern, Führungskräfte und Unternehmen hochrelevant ist:

Wie entwickelt sich menschliches Potenzial?

In dieser Folge sprechen wir über:

Talent – der meistgebrauchte und gleichzeitig oft missverstandene Begriff im Sport Markus Graf erklärt, warum Talent allein noch keine erfolgreiche Karriere garantiert und weshalb gerade in jungen Jahren die Entwicklung kaum zuverlässig vorhersehbar ist.

  • Die Formel für Erfolg: Talent × Wille × Umfeld Talent ist für Markus Graf nur eine Komponente. Entscheidend sind ebenso der eigene Wille, intrinsische Motivation und ein Umfeld, das Entwicklung ermöglicht.

  • Die Rolle der Eltern Eltern investieren Zeit, Energie und Ressourcen in die sportliche Entwicklung ihrer Kinder. Doch wo endet Unterstützung und wo beginnt übermässiger Druck? Markus Graf plädiert dafür, die Persönlichkeit des Kindes zu stärken – und nicht die eigenen unerfüllten Ambitionen auf die nächste Generation zu übertragen.

  • Warum nur wenige den Weg in den Profisport schaffen Die Talentpyramide wird mit jeder Entwicklungsstufe kleiner. Markus Graf spricht darüber, wie wichtig eine realistische Einschätzung des eigenen Potenzials und die Fähigkeit zur Selbstreflexion sind.

  • Das richtige Umfeld für individuelle Entwicklung Es gibt laut Markus Graf kein universelles Rezept. Trainingsmethoden, Infrastruktur, Coaches, Schule, Familie und die psychologische Entwicklung eines Kindes müssen individuell zusammenspielen.

  • Vorbilder und Identifikationsfiguren Welche Bedeutung haben Athleten wie Roman Josi, Nico Hischier oder Roger Federer für junge Menschen? Markus Graf sieht in erfolgreichen Sportlern wichtige Identifikationsfiguren und Motivatoren für die nächste Generation.

  • Was die Wirtschaft vom Sport lernen kann Sport ist für Markus Graf weit mehr als Wettbewerb. Der Umgang mit Druck, Leistungsbereitschaft, Teamwork, Kreativität, Selbstvertrauen und kleinen Erfolgen macht Sport zu einer echten Lebensschule – und vermittelt Kompetenzen, die auch im Berufsleben relevant sind.

Eine zentrale Botschaft

Nicht jedes Kind muss Profisportler werden. Entscheidend ist, dass Sport dazu beiträgt, die Persönlichkeit zu entwickeln, Selbstvertrauen aufzubauen und zu lernen, mit Herausforderungen und Druck umzugehen.

Markus Graf bringt es auf eine einfache Formel:

Talent × Wille × Umfeld = 'Erfolg'

Und diese Formel lässt sich weit über das Eishockey hinausdenken – in Bildung, Leadership, Karriere und Unternehmensentwicklung.

Zum Abschluss sprechen wir über Vorbilder, persönliche Lebensmottos und Markus Grafs Wunsch nach mehr friedlicher und kreativer Zusammenarbeit in der Welt. Sein eigenes Credo fasst dabei einen wichtigen Teil seiner Haltung zusammen:

„Appreciate the past, create the future.“

🎙️ CapricornConnect Podcast – Mensch, Potential, Technologie.

Transkript anzeigen

00:00:00: Mein heutiger Gast ist Markus Graf, einer der prägenden Köpfe des Schweizer Eishockeys.

00:00:05: Über viele Jahre verantwortete er die Nachwuchsentwicklung beim Schweizer Eis-OK-Verband, war Mitglied der Coaching und Development Commission des Internationalen Eis-Ok Verbandes und hat mit seinen Ausbildungsprogrammen Generations von Spielerinnen, Spielern und Coaches geprägt.

00:00:21: Sein Konzept SwissMadeHockey hat die Schweizer Nachwuchsförderung nachhaltig verändert und den Weg für internationale Top-Spieler wie Nico Hichier und Nino Niederreiter

00:00:31: mitgeebt.

00:00:32: Unter anderem hat er auch das Transfersystem im Schweizer I-Socket als Innovation entwickelt, und für sein außergewöhnliches Engagement wurde Markus Kraft in dem renommierten Johann Bolieu Award des Internationalen I-Socket Verbands ausgezeichnet.

00:01:06: Markus Graf, herzlich willkommen im Capricorn Connect Podcast.

00:01:10: Freut mich, dass Sie heute zu uns gefunden haben.

00:01:13: Erst mal herzlichen Willkommen!

00:01:15: Danke für die Latik, freue ich mich sehr, spannende Austausch.

00:01:18: Herr Graf sie haben ja eine außergewöhnliche spannende Karriere gehabt und geben jetzt auch ihre Erfahrung weiter.

00:01:24: Sie haben mir jetzt auch ein Buch geschrieben.

00:01:27: Talent Eltern Erfolg ist eine Familienangelegenheit.

00:01:31: was hat sie motiviert dieses Buch zu schreiben?

00:01:35: Ich will mit dem Zitat einsteigen, wer Rastet rostet in meiner Passion sich Gedanken zu machen über die Sportart.

00:01:46: Über meine Beruf und meine Vergangenheit und Karriere.

00:01:49: Das hat mich motiviert.

00:01:51: Dass wir eine Zielgruppe Eltern sind... Die grössten Förderer habe ich im Buch gesagt.

00:01:58: Also sie dort können abholen und vielleicht einen Beitrag zu leisten für die nächste Generation, das würde mich natürlich freuen wenn da jemand etwas mitnehmen kann.

00:02:07: Das war eine genügend Motivation an diesem arbeiten.

00:02:10: Herr Graf Eltern sind ja extrem wichtig auch in der Entwicklung des Kindes also nicht nur in der persönlichen aber auch wenn es jetzt um eine Sportler-Karriere geht.

00:02:19: Kann man sagen, gibt es ein ideales Umfeld für einen Kind oder Jugendlichen, wenn's jetzt um die Sportlagerjährige?

00:02:26: Ich habe viele Antworten gegeben.

00:02:28: Ja und nein!

00:02:29: Es gibt so ein Idealsumfeld, an dem kann aber jede individuelle Situation mit einer anderen Referenz geben.

00:02:36: Und an diesem kann nachher älteren oder das Umfeld der individuellen Athleten arbeiten und das möglichst verbessern.

00:02:43: Aber es gibt nicht ein schwarz-weißer Rezept, das stimmt.

00:02:46: Das Umfeld ist immer komplexer.

00:02:49: Wir erinnern uns an ehemalige Fussballdirekt, der Ausbildung Hans-Rudi Haslert.

00:02:56: Er sagte, früher gab es einen Trainer aus sieben Spielern, heute gibt es sieben Trainer und ein Atlet.

00:03:04: Das zeigt auch schon die Komplexität dieser Umfeld.

00:03:08: Dort können Bildungssysteme oder Belastungen koordinieren.

00:03:14: Der Trainer braucht gute Infrastrukturen, die stimmen.

00:03:17: Das ist ein grosses Feld.

00:03:19: Mit drinnen sind die Eltern als Koordinatoren mit dem Blick auf den Klingeln und auf die psychische und physische Belastungsresistenz.

00:03:30: Dort können das Umfeld steuern.

00:03:35: Umfeld ist sehr wichtig.

00:03:36: Da haben wir auch noch Potenzialen im Sport, der für die nächste Entwicklung steht sogar ...

00:03:47: Was wäre denn ein individuell oder unterschiedlich für das eine Kind eine Trainingsmethode, die vielleicht nicht funktioniert bei dem anderen Kind?

00:03:57: Können Sie da vielleicht mal ein paar Beispiele nennen?

00:03:59: Ja, das ist eigentlich komplex.

00:04:01: Aber ich gehe mehr auf einen psychologischen ... Stand vom King ein.

00:04:07: Nebenher gibt es natürlich die örtlichen Situationen, die müssen gelöst werden.

00:04:13: Ich zeige dir vielleicht aus dem Buch das doch ergreifende Interview mit der Familie.

00:04:18: Ische, Mutter und Vater ist hier, wo in den drei Kängen in der Familie alles Sport hat.

00:04:26: Wir fahren nur noch fünfzehn Kilometer zur Einspansung.

00:04:33: Da gibt es keine Lösung, aber dort, wo wir im Hocken haben ... Das würde ich freifach definieren.

00:04:41: Aber uhr vierzehn bis fünfzehnt, in der man in die Dunst-Krise von der Talentdiagnostik kommt und dann auch eine Entscheidung in dieser Selektion braucht.

00:04:52: dass man dort sensibel genug ist, das Umfeld so zu besprechen.

00:04:57: Mit allen Stakeholds, wie wir es so schön sagen, auch mit den Bildungsinstitutionen um ein optimales Umfeld zu haben für das Kind anhand von seinem Reifengrad und Reifenprozess, was er schon gemacht hat.

00:05:12: Selbstständigkeit kann zeigen oder nicht.

00:05:15: Dort die besten Lösungen zum Umfeldtechnischen

00:05:18: zu haben.

00:05:19: Man darf sich auch nicht unterschätzen großen Einfluss auf das Familienleben.

00:05:23: Gerade wenn es jetzt darum geht zu Turnieren, zum Training zu fahren können sie sich ja auch dann bestätigen.

00:05:37: Am Anfang war es schon intensiv.

00:05:38: Die ersten Hockeyjahre, in denen die Kinder mehr Betreuung und organisatorische Ratten brauchen.

00:05:44: Wir haben den Sportart mit einer schweren Tasche, weil wir noch Schlittschuhe binden müssen.

00:05:50: Es hat nicht immer nur Spaß gemacht, sondern auch der Ausdruck.

00:05:53: Aber das ist ein bisschen das, was Leidenschaft ... Liebe zu Kind ausdrückt oder grundsätzlich die Opferbereitschaft zeigt von Eltern, die es braucht.

00:06:04: Wenn ein Kind sich im Sport betätigt?

00:06:10: Dass die Eltern sich bewusst sind ist auch ein großes Opfer und eine Zeitinvestition.

00:06:16: ein Kind oder einen Jugendlichen zu fördern.

00:06:19: Absolut, also auch meine Wertschätzung gegenüber diesen.

00:06:23: Vielleicht kommen wir noch zu Themen, die so Gefahren sind und Stolper stehnen, dass natürlich dort Motivationen entstehen von Älteren.

00:06:30: Hätte ich das im Buch wirklich auch ausdrückt?

00:06:34: Dass es um die Stärkung der Persönlichkeit vom Kind geht und nicht um grundsätzlich die Karriereaspekte ... Es ist jetzt so ein bisschen negativ geirrde, dass man meint vielleicht sogar was man selber nicht erreicht hat und zu transponieren auf das Kind.

00:06:54: Das wäre gefährlich!

00:06:55: Und doch wie weiss, zwei Prozent machen einen Schritt in das Profi-Geschäft aber auch noch acht oder neunzehn Prozent von den Kindern, die teilt ihre Leidenschaft gleich und zeigen dann will sie sagen es ist gut investiert.

00:07:11: Das heißt also, zwei Prozent machen diesen Weg ins Profi.

00:07:13: Also das ist ja doch sehr ein kleiner Anteil und Sie haben ja gerade das Thema Eltern angesprochen die auch sehr großen Ehrgeiz haben.

00:07:22: gibt es dann... ich meine man hört ja die bekannten Geschichten aus der Tenniswelt oder Eiskunstlaufwelt wo die Eltern vielleicht ein bisschen verrückt sind oder über-ergeizig.

00:07:33: gibt's das auch im Hockey?

00:07:35: Oder sind da manchmal sogar die Eltern im Weg in der Entwicklung des Kindes?

00:07:41: Ich wollte grundsätzlich in Hilfe sein und Wertschätzung überbringen.

00:07:46: Aber ja, ich habe mich als junger General Manager von SL Tigers einen Juniorenmarsch geschaut.

00:07:53: Er hat auch verfolgt, dass er aus den siebzehnten Spielen war.

00:07:56: Ich habe gesagt, ich mache mal Ordnung.

00:08:00: Wie meinten Sie das?

00:08:01: Und er hat eigentlich gemeint, Ordnung zu machen auf der Tribine oben unter den Älteren und sagt mir wahrscheinlich darum ist es gegangen, warum spielt mein Kind mehr und mein weniger?

00:08:10: Warum in zweiter Linie?

00:08:11: dort glaube ich ... Ja, der Satz sagte im Buch, du kannst immer nur eine Rolle einnehmen auf der Einspannenden.

00:08:18: Du bist Trainer, Schiedsrichter oder Vater oder Fan.

00:08:24: Gab es denn auch einmal so Situationen, wo sie mit Eltern konfrontiert worden sind die dann vielleicht auch das Kind oder den Jugendlichen überschätzt haben, von der Leistungsfähigkeit.

00:08:36: Ja ich gehe jetzt in ein Detail rein, aber natürlich kommt die erste Talent-Evaluation damit provozierte Talentselektion und dort gibt es schon, ich muss positiv sagen, dass Sportlehre sich selbst einschätzen kann.

00:08:57: Selbstmanagement in den leistungstechnischen Komponenten, das ist ein guter Prozess.

00:09:06: Immer mit Sinne der U-Fifze starten wir als Verband mit rund einer Hundertfünfzig Spieler.

00:09:14: Und bin hergekommen und gesagt, ich gratuliere euch.

00:09:17: Das ist die Zeit der bessere.

00:09:18: Wir haben im Jahrgang vielleicht sieben, achthundert, oder?

00:09:20: Es gibt ja nachher eben die zwei Prozent, wo zwanzig Spieler vielleicht pro Jahr das Profis-Geschäft in der Schweiz braucht.

00:09:28: Ihnen habe ich gratulliert.

00:09:29: Ich habe gefragt, was Sie träumen.

00:09:31: Die Antworten waren natürlich Profi-Spieler oder NHL, Nationalmannschaft Wunderbar.

00:09:36: Dann habe ich gesagt, der Nächste Schritt, was es braucht, sind wir hier.

00:09:42: Organisationen, Klub und Verband mit den Eltern zusammen aufzuzeigen was es braucht.

00:09:48: Das ist eine Zeitsportezeit aus meiner Sicht.

00:09:51: Aber ich habe euch noch gesagt, die Talente sind ihr alle, sonst werdet ihr nicht an.

00:09:55: Talent hat ihr!

00:09:57: Aber nächstes Jahr ... Wir brauchen nur noch einen von euch zwei.

00:10:03: Die Talentpyramide wird enger, also das Gripper von Hundert und Fünf gibt es nicht mehr.

00:10:07: Aber auf irgendwann bei U-Twenty, die nachher zwanzig mögliche Profispieler daraus werden.

00:10:15: Und dort die richtige Schlüssel zu ziehen.

00:10:18: Ich habe mal gesagt, der Talent aus den Stärken heraus zu operieren.

00:10:22: Ich freue mich jeden an, darum gilt Trainer und verantwortliche.

00:10:27: Manchmal ist es auch etwas darauf hin, zu sensibilisieren an die Stärke.

00:10:31: Ich glaube, dass man an dieser Arbeit als nur Defizit sieht.

00:10:36: Aber grundsätzlich ist es so, dass es Druck erzeugt... Die Selektion und die Talent hat denen herumgemünzt fast mehr.

00:10:47: License to practice, habe ich gesagt auf Englisch.

00:10:50: Also Möglichkeiten über Strukturen können besser zu werden.

00:10:54: Aber was braucht natürlich auch ein entsprechendes richtiges Mindset vom Athleten von Anfang an?

00:10:59: Absolut

00:11:00: Herr Graf, ich möchte noch mal mehr auf diesen Begriff Talente eingehen.

00:11:03: Das ist ja der meist gebrauchte aber auch missbrauchten Begriff der Sportgeschichte.

00:11:09: Wieso ist das so?

00:11:11: Ich habe das Gefühl, es wird viel geschummelt.

00:11:13: Wenn man einfach eine falsche Niedrung macht von Talent... ...wenn das wie ein Zertifikat schon fast wird, können wir die Karriere machen.

00:11:23: Jetzt habe ich es vorhin gesagt, wenn der Hundertfünfzehn-Spieler sagt, er sei in einer Talentschiene U-Fünftenauswahl, ist das zwar richtig, dass Potenzial an sich zu arbeiten, aber es gibt noch... Absolut keine Garantie.

00:11:38: Die Wissenschaft weiss ich noch nicht, in diesen baubertierenden Entwicklungsjahren wäre es dann erschafft.

00:11:44: Von daher ist es schwierig mit dem Begriff Talent umzugehen.

00:11:48: Da braucht man ein richtiges Mindset und eine Formel prägt, um das aufs einfache Metapher auszudrücken.

00:11:57: Erfolge ist Talent mal Wille, mal Umfeld.

00:12:03: Im Umfeld haben wir schon etwas besprochen, älteren Trainerinfrastruktur zu Trainingsmöglichkeiten.

00:12:09: Das muss ich nicht weiter ausdrutschen.

00:12:12: Das ist die intrinsische Motivation, die aus dem Kind sein muss mit Impulsen von Eltern und guten Trainern.

00:12:20: Und da ist das Talent noch eine Begabung, aus diesem etwas zu machen können.

00:12:26: Das wäre auch so eine Formel ... Wenn man jetzt eine Formeln zum Beispiel für eine Talenteentwicklung

00:12:32: Ja, das ist vielleicht ein kleiner Hilfszeiger für Autoren.

00:12:36: Man macht das einfaches Beispiel.

00:12:38: Wenn der Talente eins hat ... Normalerweise Talente drei und Wille drei.

00:12:47: Und umfällt, sagen wir eines, dann wird es einfach einer neun.

00:12:51: Wenn er aber Talente zwei hat und Willen fünf, kommen wir darauf zehn mit dem gleichen Umfeld.

00:12:58: Also ich will damit ausdrücken Talent ist einfach eine Komponentin.

00:13:02: Aus dem etwas zu machen, braucht es Willen.

00:13:04: und das ist ein Päckchen wieder von Fertigkeiten, die ja die Wirtschaft profitieren kann.

00:13:09: Der Zielfokus, die Orientierung auf diesen Level, die Leidenschaft aufzudrücken und vielleicht das Mindset, ich will täglich besser werden.

00:13:18: Das gehört nicht in die Multiplokation der Folge.

00:13:22: Also auch diese Werte, die man über den Sport lernen kann.

00:13:25: Herr Kraft mich interessiert noch einmal auch in diesem Kontext Was für eine Funktion haben so Vorbilder auch aus dem Sport?

00:13:32: Also nehmen wir mal jetzt einen Roman Josi Niederreiter, einen Tennis Roger Federer.

00:13:39: Was erfüllen die für eine Funktion und was haben sie für eine Auswirkung

00:13:44: auch?

00:13:46: Also die grosse Bedeutung.

00:13:48: Da geht es darum, die Helden irgendwie in eine Format abzubringen an Basis mit Bordschaften und Identifikationsfiguren zu arbeiten.

00:13:58: Ich habe mal gesagt, gerade in der einsteigen Stufe, den Kinderherzen mit Hockheads verhauen.

00:14:07: Das ist fast die zentrale Aufgabe des Trainers, mehr als noch um die Einstöfe hineingehen und mit Heldenvorbildern operieren können.

00:14:19: Dort machen wir die Kinderherzen mit dem Hock-Hitsvillen den Oppen nachher, weil die grossen Volumen aus der Bildung schon im Detail kommen.

00:14:28: Aber es ist wichtig – ich glaube, wir haben in der Schweizer Gutekultur mit Romane, die sich immer wieder identifiziert und sich Gedanken macht zum Nachwuchs.

00:14:40: Niko Ische, wenn ich einmal auf eine Fahne fahre.

00:14:43: Er hat das ohne etwas unterschrieben, wo ich genau diese Karten ... Yes!

00:14:47: You can do it!

00:14:48: Als er als Nummer eins getraftet wurde.

00:14:51: Das konnte er als Botschaft, Stimulus oder Inspiration den Jungen zu geben.

00:14:57: Er hatte die Unterschreibung mit sehr Freude und es hat hier mehr berührt.

00:15:03: Also Integrationsfiguren, Identifikationsfigure?

00:15:07: Motivation für die Jugend, aber auch für Gesellschaft.

00:15:12: Und

00:15:12: genau das sind so die wichtigen Punkte dann auch.

00:15:14: Herr Graf mich würde mal interessieren vielleicht was spielt der Sport für eine Rolle in der Gesellschaft und Wirtschaft?

00:15:24: Können Sie darauf noch einmal ein bisschen eingehen?

00:15:29: Vielleicht wie den Sport immer noch unterschätzt und das liegt hier auch als Sportverbände unter Lobby, dass es so gut möglich ausdrücken kann Entschuldigung, wenn ich sage, okay ist das beste Sportart, weil es mit aller Komplexität in der Athletik und Motorung nachher im Teamsport eigentlich auch noch die Sozialzahlerkomponenten fördert.

00:15:52: Aber wenn ich denke, was heute die Wirtschaft braucht, ist ja das nicht einfach Wissen.

00:15:57: Ein Zertifikat, ein Zeugnis mal okay sein, aber wenn ich daraus herausgespürte, welches für einen Menschen ist, den man weiterkommen will?

00:16:04: Und das hat er eben genau im Sport eines zu einem.

00:16:07: Ich bin sicher, dass die Schule in dieser Form abdecken kann.

00:16:11: Aber das Lebensschulen-Sport ist nicht eine Wortehülse.

00:16:15: Weil ich glaube einfach ... Ich habe ein paar Stichworten nennen.

00:16:18: Umgang mit Druck, Performanceunterdruck bis jetzt zur Körpersprache.

00:16:25: High Performance Lifestyle habe ich mal ... Das heißt, früher in der Schule ist Strepen nicht unbedingt in.

00:16:33: Aber Leistung ist cool und das muss es sportlich auch sein.

00:16:37: Wenn man das im Sporn leben kann, neben der Kreativität, die vitalen Fitness mit Niederlagen umgehen, vielleicht auch mit Ungerechtigkeiten.

00:16:46: Nicht jeder Pfiff ist korrekt oder?

00:16:49: Das sind alles kleine Momentums, wenn er im Sport lebt an einer Schule ... Ja, jetzt auch nur ein Game.

00:16:55: Aber vielleicht ist es doch etwas mehr, bei dem ich über die Zeit mitnehmen kann in das Berufsleben gestärkt mit Vertrauen, wo man aus kleiner Folgen auch über einen Sport durfte bekommen.

00:17:06: Das müsste wir vielleicht noch älterer erzählen und dann wird es nicht mehr zum Marchentscheiden.

00:17:11: der Kriterium für Ältere.

00:17:13: ganz sicher, ob er zu diesen zwei Prozess-Profispielern, die irgendwann nach Franken zurückkommt, weil uns eben die Investition zeigt Ausrüstung etc.

00:17:25: von mir sehr gut in ein Kind, die Persönlichkeitsentwicklung vom Kind investiert ist und ich überzeugt bin, dass er das in der Wirtschaft auch zeigen kann.

00:17:34: Also spart als Lebensschule und nicht unbedingt nur jetzt den nächsten Romaniosi oder Roger Federer werden?

00:17:40: Genau!

00:17:40: Das kann man nicht planen.

00:17:41: Oder es gibt nicht so viele Josefinnen und Josefs.

00:17:44: Das muss man schon wissen.

00:17:47: Wenn's dann zu dem kommt... Klar kann man darüber überlegen, was die nächsten Schritte machen.

00:17:54: Wieder beratend und begleitender Bisey wäre super für den Eltern.

00:17:58: Aber dann kommt es vom Kind aus.

00:17:59: Dann muss man spüren, er will.

00:18:01: und noch einmal ... Noch dann sind nicht alle dabei, wenn es um einen Vertrag geht.

00:18:05: Aber noch dann können die Eltern sagen, wir haben unsere Liebe so ausgedrückt am Kind, Sport zu ermöglichen!

00:18:13: Herr Graf zum Abschluss habe ich auch eine Frage, die ich immer gerne meinen Gästen aufstelle.

00:18:20: Sie gehen in den Buchladen und kaufen sich eine Autobiografie.

00:18:26: Welche würden sie sich aussuchen?

00:18:30: Da gibt es vielleicht verschiedene Abteilungen.

00:18:33: Eine ist gesellschaftspolitisch inspiriert und operiert.

00:18:38: Ich bin sicher durch Nelson Mandela, der genau diese Leidenschaft für eine Vision, für eine Idee zeigt.

00:18:47: Arsene Wenger sagt im Buch Erfolgeriche leiste Sporten zeigen Motivation, aber auch Ausdauer der Motivations.

00:18:55: Das hat Nelson Mandela mit all seinen Leiden, die er für sie macht, unglaublich beschrieben.

00:19:03: Sportlich gibt es immer ... Ich habe gesagt, wenn ich etwas wünsche zum Ende der Karriere, würde ich gerne mit dem Romaniosium Roger Federer essen und mit diesen ausdauschen.

00:19:15: Das ist sicher eine Bereicherung.

00:19:18: Sie haben einen Wunsch frei, können sich jetzt eine Superpower aussuchen.

00:19:22: Neben ihren aktuellen Superpowers, die sie schon haben und gehen aus dem Studio raus.

00:19:27: Welche wäre das?

00:19:30: Wenn ich schon da wünsche – der hat ja fast drei Wünschen – gesellschaftspolitisch die Weltordnung, die doch im Walke ist, heute vielleicht ein wenig probieren zu richten eine friedvolle, kreative Kooperation zu motivieren.

00:19:49: Das muss nicht das Mitten an sein heilen Welt, in dem man nur die Kooperation und Konfrontation anstatt.

00:19:56: Das wäre vielleicht der weltpolitische Aspekt.

00:20:00: Im Sport hätte ich eine verrückte Idee.

00:20:03: Man weiß nicht, ob es je zur Diskussion ist ... Wir haben ein Dualsystem, die hochgradig qualifiziert ist und kulturell hinterlegt ist.

00:20:12: Es hat sehr viele Vorteile.

00:20:14: Warum nicht auch gewisse sequentelle Ausbildungsmomente arbeiten?

00:20:19: Ich sage auch das als Stichwort.

00:20:20: Jedes Kind hat grundsätzlich Anrecht auf einen Jahr Profisport.

00:20:25: Wenn er das will ... Wenn er die Infrastruktur bekommt, also Verbandsselektionen in so allen, dass eine Hand der Sportart.

00:20:36: Ich sage, die Kunst hat nicht gleiche alte Strukturen wie Hocken.

00:20:40: Im Hocker ist es vielleicht bei fünfzehn um.

00:20:43: Aber wenn jemand das wollte, dass er ein Jahr auf Sport setzten kann, will ich denken, dort lädt so viel, was für das Leben sicher kein Verlust ist und dann könnte man wieder in die Schule steigen können, wo immer er ist.

00:20:58: Das wäre ein super Paar.

00:20:59: und das Letzte für mich persönlich.

00:21:03: Ist mir schon noch das Anliegen ... Ja.

00:21:07: Karpet Jemm ist es vielleicht abgetroscht und ... ... sechs zu sechzehntig ... ... denkt das Leben wieder an, hat der Udo Jürgens gesagt?

00:21:15: Ich glaube, das stimmt nicht ganz.

00:21:17: Sie hatten ein gutes Leben.

00:21:18: Ich war sehr dankbar so, dass ich auf die Hockeykarriere zurückgeguckt habe.

00:21:22: Aber wenn ich ... Wenn ich ... ... eine Freude bekam und immer noch Neugier entwickeln würde, dann würde ich vielleicht etwas gegen Himmel schauen sagen und danken, dass du es geschafft hast.

00:21:34: Wenn ich gesund bleiben kann... Das werden meine Superpower-Spritzen lang noch und nicht vielleicht zu viel aus Leiden beim Gehen.

00:21:44: Dann werden wir auch so eine Superpower Elemente werden.

00:21:49: Gibt es einen Credo, ein Leitmotor?

00:21:52: Also ein Admission Statement nachdem Sie leben?

00:21:56: Ja jetzt habe ich es vielleicht schon an.

00:21:57: Und natürlich den Moment zu geniessen in einer gewissen Dankbarkeit über den Satz dann im Buch Appreciate a past, create the future.

00:22:09: Vielleicht wenn ich dort etwas beitragen kann, ist das nichts anderes als spannend und auch genug tue ich für mich selbst.

00:22:15: Etwas weitergegeben von dem, was man vielleicht sagt durchs Leben einseiten rungen würde mir das innerlich sehr befriedigen.

00:22:23: Das sind so die Momente und die Balance zu finden, das ist mehr vielleicht nicht ein Statement aber ein Motto zwischen Wie man so schön sagt, im Bessest-Chargo entschleunigen ist es wichtig.

00:22:36: Das darf sein aber trotzdem motiviert sein, neue Gedanken und neue Aspekte zu kennenlernen können.

00:22:43: Das wäre ein bisschen mir erfüllter Alltag.

00:22:47: Markus Graf, wo kann man sie finden?

00:22:49: Vor allem, wie kann man ihr Buch finden?

00:22:51: Dass unsere Zuschauer dann auch diese wertvollen Erfahrungen ... weiter studieren können.

00:22:57: Ja gerne, also ich habe eine Webseite die heißt staybindestich-strong.ch.

00:23:03: Dort ist eigentlich meine Beratungsoption beschrieben.

00:23:09: Gleichzeitig ist auch das Buch bestätigt und über diesen Link kommen wir nachher zu den zwei in achtzig-achtig Editionen.ch zum Verlag, der gerade bestellt werden kann.

00:23:20: Markus Graf, herzlichen Dank für dieses Gespräch.

00:23:22: Hat richtig Spaß gemacht!

00:23:23: Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

00:23:26: Und ja, stay

00:23:43: strong.

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