#108 - Interview mit Georg Hauzenberger, CEO von sureVIVE: Warum ein Knopfdruck über Leben und Tod entscheiden kann
Shownotes
Shownotes – CapricornConnect Podcast mit Georg Hauzenberger Wie Technologie Leben rettet – die digitale Zukunft der Rettungskette
In dieser Episode des CapricornConnect Podcasts sprechen wir mit Georg Hauzenberger, CEO von sureVIVE, über die digitale Vernetzung von Rettungskräften und darüber, wie moderne Technologien helfen, Leben schneller, sicherer und effizienter zu retten.
Georg gibt spannende Einblicke in die Entwicklung der Plattform „Momentum“ und erklärt, wie heute bereits über 40.000 Einsatzkräfte in der Schweiz mithilfe smarter Alarmierungs- und Koordinationssysteme arbeiten. Dabei wird deutlich: Im Ernstfall zählt jede Sekunde – und Technologie kann den entscheidenden Unterschied machen.
Themen dieser Episode:
- Wie „Momentum“ und „Momentum PRO“ First-Responder-Systeme revolutionieren
- Warum schnelle Alarmierung bei Herz-Kreislauf-Stillständen lebensentscheidend ist
- Wie sich Einsatzkoordination von 30 Minuten auf wenige Sekunden verkürzt hat
- Die Rolle von mobilen Apps, Echtzeitdaten und intelligenter Alarmierung
- Wie Bergrettung, Ambulanzdienste, Luftrettung und weitere Organisationen digital vernetzt werden
- Der Swiss Emergency Data Hub und die Zukunft gemeinsamer Einsatzlagen
- Welche Rolle KI und datengetriebene Algorithmen künftig in Rettungseinsätzen spielen
- Warum „Tearing down boundaries to save lives“ mehr als nur ein Mission Statement ist
- sureVIVE als Arbeitgeber: Sinn, Technologie und gesellschaftlicher Impact
Besonders eindrücklich:
Innerhalb von nur etwa 15 Sekunden können heute Hunderte Einsatzkräfte alarmiert werden – ein enormer Fortschritt gegenüber früheren manuellen Prozessen. Gerade bei Herz-Kreislauf-Stillständen oder Lawineneinsätzen kann diese Zeit über Leben und Tod entscheiden.
Über Georg Hauzenberger
Der studierte Elektrotechniker bringt umfassende Erfahrung aus Telekommunikation, Softwarearchitektur sowie seiner Tätigkeit bei Swisscom und der Rega mit. Seine Vision: Rettungsorganisationen technologisch so zu vernetzen, dass Grenzen zwischen Systemen verschwinden und Hilfe schneller dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Key Takeaway
Technologie ist im Rettungswesen längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Einsatzkoordination. Durch intelligente Vernetzung, Echtzeitdaten und interoperable Systeme entsteht ein neues digitales Ökosystem für Rettungskräfte – mit dem klaren Ziel, Menschenleben zu retten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Georg Hautzenberger ist CEO des Schweizer Unternehmens Survive und treibt mit dem IT-Ökosystem Momentum die digitale Vernetzung von Rettungskräften voran.
00:00:11: Sein Ziel, Einsatzkräfte schneller präziser Organisation zu übergreifen, zu koordinieren um damit Leben zu retten!
00:00:20: Der studierte Elektrotechniker bringt umfassende Erfahrungen aus Telekommunikation, Softwarearchitektur und seiner Tätigkeit bei Swisscom sowie der Rega mit.
00:00:31: Heute nutzen rund über vierzig tausenden Einsatzkräfte in der Schweiz die Plattform, die sich als quasi Standard im First Responder Bereich etabliert hat.
00:00:42: Georg steht für eine klare Mission – Die Demokratisierung des Rettungswesens durch Technologie.
00:00:48: Sein Eintrieb ist dabei nicht nur technologischer Fortschritt, sondern die Überzeugung das im Ernstfall jede Sekunde zählt und manchmal ein einziger Knopfdruck über Leben und Tod entscheidet.
00:01:18: Georg Hautzenberger CEO von Survive vielen Dank dass du heute gekommen bist in den Capricorn Connect Podcast.
00:01:26: herzlich willkommen!
00:01:28: Danke dir vielmals.
00:01:29: freut mich sehr dass ich dabei sein kann Meine Story, die Story unseres Unternehmens interessant ist und ich bedanke mich vielmals für die Möglichkeit, dass ich bei euch dabei sein darf.
00:01:40: Georg, bei Survive habt ihr ein super spannendes Produkt entwickelt im Bereich First Responder Systeme.
00:01:49: Ihr rettet sozusagen Menschenleben mit eurem Produkt.
00:01:53: Erzähl doch mal was hat es da genau auf sich?
00:02:00: Die kleine Unterscheidung, die mir wichtig ist zu betonen, ist dass wir dabei helfen Menschenleben zu retten.
00:02:05: Also unsere Produkte unterstützen Rettungskräfte dabei Menschenleben zur retten wenn man vielleicht etwas zurückspulen will.
00:02:14: Das Momentum, das ist das Produkt, dass von Schuwa verantwortet und weiterentwickelt wird.
00:02:19: Wie du gesagt hast wird dafür verwendet, dass man sogenannte First Responder, also das sind freiwillige Ersthelfer die bei vorwiegend Herz-Kreislaufstilständen alarmiert werden.
00:02:29: Dass man diese alarmieren kann und nach gewissen Kriterien auswählen.
00:02:33: Und ich würde sagen in der letzten Dekade muss man fast sagen es In der Schweiz haben sich sukzessive immer mehr so First Responders Systeme etabliert Und unsere Software wird aus sogenannten Sanitätsnotrufzentralen, also wenn man eins viervier wählt in der Schweiz landet man bei einer Sanitätennotruffzentrale ausgelöst um diese freiwilligen Ersthelfer nach gewissen Kriterien.
00:02:54: Meistens sind sie nahe um den Einsatzort herum zu alarmieren und diese dann auch zu selektieren.
00:03:00: nach diesen Kriteriern oder nach anderen Kriterionen muss man sagen das wäre dann eben auch zum Beispiel ob die Person einen Defibrillator an den Einsatzort bringen soll oder nicht.
00:03:11: Das wäre so eine mögliche Variante.
00:03:14: und das ist was das Momentum macht, wenn wir in den letzten Jahren haben mehr und mehr bei professionellen Rettungsorganisationen das Momentumpo etabliert.
00:03:24: Und das Momentupo ist eine Weitentwicklung von Momentum, die es Einsatzkräften vor Ort auch ermöglicht ein Lagebild zu haben und auch mit anderen Rettungsorganisationen in Kontakt zu treten.
00:03:36: Ich kann das gerne danach sonst etwas noch
00:03:38: ausführen.".
00:03:38: Das heißt also, Rettungsoganisationen kommen schneller an den Einsatzort aufgrund eures Produktes dieser Software?
00:03:45: Und haben einen schnelleren Überblick auch was genau am Einsatzort
00:03:49: passiert?".
00:03:50: Genau richtig!
00:03:50: Also ich würde sagen dass die Alarmierung über eine Mobile App...also man muss sagen das Momentum und auch das Momentumpodus ist eine Mobile App, die angesteuert wird von erwähnten Einsatzleitsystemen.
00:04:02: Es gibt doch eine Web-Applikation, die kann man auch im verschiedenen Kontext einsetzen.
00:04:07: Und die Verwendung dieser Mobile App ermöglicht es, dass man eine Gruppe von Einsatzkräften schnell alarmiert – also können wir danach auch gerne ausführen was schnell überhaupt bedeutet oder?
00:04:21: Und wie du richtig sagst oder dass man es ihnen ermöglicht, dass sie dann auch am Einsatzort sich einfach einen Überblick über das Geschehen verschaffen können.
00:04:32: Wir reden immer von Faster, Safer und Wiser.
00:04:35: Also Faster im Sinne von dem schneller am Einsatzorts ist unser Ziel.
00:04:39: Safer im Sinne wir alarmieren auch die alpine Rettung Schweiz – die Bergretter in der Schweiz Über das Moment und Pro, dass man vor Ort über das Lagebild auch hat besser die Möglichkeit hat, die Gegebenheiten einzuschätzen.
00:04:53: Und Weiser bezieht sich direkt auf das Lagebild wer ist mit mir im Einsatz?
00:04:58: Wann kommt der Rettungshelikopter oder der Helikoptern mit den Lawinenhunden?
00:05:02: Das sind so ich würde mal sagen die drei die drei Säulen von diesem Produkt, die einen Mehrwert bringen sollen.
00:05:08: Das
00:05:08: heißt Georg das kann also in den Bergen sein eine Bergrettung aber auch im Straßenverkehr bei ambulanten Kräften, die da ja bei notfällenden Einsatz kommen?
00:05:20: Korrekt!
00:05:20: Also um ein anderes Beispiel zu nennen an In einem Kanton wird unsere Lösung eingesetzt – in mehreren muss man sagen.
00:05:26: mittlerweile wird unsere Lösung eingesetzt, um sogenannte Einsatzleiter-Sanität zu alarmieren.
00:05:31: Die kommen zum Einsatz wenn es sich um Unfälle oder auch um Krankheitseignisse handelt bei denen mehr Koordination von Nöten ist also mehr Ambulanz nötig.
00:05:42: man muss mit der Luftrettung koordinieren.
00:05:44: Es gibt vielleicht andere Komplikationen und die Idee dahinter ist halt eben auch wirklich dass man über die App vor Ort dann einen einen Überblick über das Geschehen hat.
00:05:54: Kannst du mal ein Beispiel nennen oder Beispiele nennen, wie es früher war jetzt ohne diese Technologie und jetzt aufgrund der Technologie?
00:06:03: Was gab's dafür?
00:06:05: Innovationen oder wie sind in diesem Kontext auch Leben gerettet worden?
00:06:09: Kannst Du darüber ein bisschen was erzählen?
00:06:11: Ja
00:06:11: gerne!
00:06:13: Da wäre ein gutes Beispiel, als auch eine schöne Anekdote.
00:06:16: Die wurde mir das erste Mal erzählt in einem restauranten Tessin am Abend oder sonst ein bisschen die Szenerie dazu herzustellen vom Stefan und Doninelli.
00:06:27: Das ist... Wir nennen ihn den Vater von Momentum, der das Anno-Zwanzig vierzehn eigentlich das erste mal im Tessinen ausgerollt hat Und er war auch früher bei der Alpinien Rettung Schweiz tätig Als Rettungsspezialist Helikopter heißt das Auch als Einsatzleiter.
00:06:41: Und die wurden an und da zumal, also wir reden vor Zeiten vor dem Mobilfunknetz.
00:06:46: Wurden sie über einen... wie kann man das nennen?
00:06:48: Also eigentlich über eine Konferenzschaltung alarmiert grundsätzlich.
00:06:52: Das muss man sich so vorstellen.
00:06:53: Man hatte zehn, fünfzehn Einzeltsleiter im Diszin.
00:06:56: Die wurden dann von einer Telefonzentrale kontaktiert Schritt für Schritt angerufen mussten in der Leitung bleiben, bis eigentlich alle dann in dem Konferenzkoll drinnen waren.
00:07:06: Da wurden sie mit der Polizei verbunden, nur denen gesagt haben wir es da hin und dort ist der Treffpunkt.
00:07:10: Das ist der Einsatz, dort ist das Treffpunkt und dann aufgehängt oder?
00:07:14: Wie lange ging dieser Prozess dann?
00:07:17: Ja also ich würde jetzt einmal sagen sicher mehrere Minuten halbe Stunden... Also
00:07:25: wichtige Zeit, sensible Zeit.
00:07:28: Es gab keine andere Möglichkeiten, klar oder?
00:07:30: Und ich glaube eben auch die technologische Entwicklung.
00:07:33: Also diese Erschliessung mit Mobilfunknetz, PageNetzen
00:07:37: etc.,
00:07:37: halb dort und die weiteren Entwicklungsschritte waren dann immer wie in der Pager zum Beispiel das war so der nächste Schritt erwähnte Einsatzleiter diese Pager mit dabei hatten.
00:07:48: Dann konnte man alle gleichzeitig an mir noch einen einfachen Code mitgeben, zum Beispiel drei drei drei.
00:07:53: wenn ich mich richtig erinnere war zur Polizeiwache null nur null einsatz abgeschlossen.
00:07:57: über das konnte man sich leicht koordinieren.
00:07:59: dann hat man auch eine Art Pickehände gehabt dass die Leute bekommen haben mit einer prepaid SIM.
00:08:04: also das ist dann so weitergegangen.
00:08:07: und Auch dort muss man sagen, das waren schon Sprünge die es ermöglicht haben dass man schneller unterwegs war.
00:08:13: Dass man auch einen besseren Überblick von der Lage hatte auf eine simple Art und Weise auch fallen weil man unterwegs telefonieren konnte bereits Und das Moment um Pro jetzt oder zu deiner Frage zurückzukommen Das ist eigentlich der nächste Entwicklungsschritt dorthin in dem Sinne über den gesamten Einsatz hinweg eigentlich ab-to-date Einsatzinformationen hat.
00:08:36: Die Alarmierung geht natürlich an eine Gruppe schnell, das ist auch ein wichtiger Aspekt.
00:08:41: man kann über einen Algorithmus automatisch Einsatzkräfte selektieren Das kann auch manuell erfolgen.
00:08:46: und um jetzt dort vielleicht einige Zahlen zu nennen oder so Um zum First Susponder-Beispiel zurückzukommen, wir können auch noch gerne über Lawinen einsetzen reden.
00:08:55: Übrigens, dass wir auch noch ein interessantes
00:08:57: Beispiel passen.
00:08:57: Das passt
00:08:58: jetzt genau bei First Suspoondern.
00:09:01: aber das sind mir wirklich effektive Momente an einem Stand wo wir sagen können circa fünfzehn Sekunden hunderte von Einsatzkräften alarmieren können.
00:09:11: Diese auch selektieren, dass dort dreizig-vierzig Sekunden vielleicht allenfalls bis dann effektiv die Leute unterwegs sind zum Respektive sich auf dem Weg machen zum Einsatz.
00:09:21: Also kritische
00:09:22: Zeit, wertvolle Zeit, die man natürlich nutzen kann wo man den Vorteil hat um diese Leben zu retten?
00:09:29: Korrekt!
00:09:30: Vor allem bei Herzkreislaufstillständen ist das sehr relevant.
00:09:34: Man redet von sogenannten Out-of-Hospital Cardiac Arrest, also OHCRs und dort ist es wirklich jede Minute zähnt eigentlich.
00:09:42: Deswegen man auch versucht diese Zeit möglichst zu reduzieren.
00:09:45: mir wichtig zu betonen oder die App ist ein Teil des Ganzen Also ein technisches System ist ein Teil eines First Responder Systems.
00:09:54: Es braucht noch ganz viel andere Maßnahmen um diese Überlebensraten hinzubekommen zum Beispiel Rekrutierung durch First Responder für eine, das First Responda-Netzwerk verdichten.
00:10:06: Auch schauen dass man in Peripherren Gebieten genügend First Respondert.
00:10:10: Man muss mit den Gemeinden reden um Defibrillatoren oder auch mit Privatunternehmen um Defibrillaturen vor Ort zu haben.
00:10:16: Das sind ganz viele Individuen die wirklich mit sehr viel Herzblut an dem ganzen System schaffen wie sie einen Teil dessen.
00:10:24: Wir unterstützen das.
00:10:26: Und wer nutzt dann schlussendlich das System oder das Produkt?
00:10:31: Sind es dann Rettungskräfte, Rettungsoganisationen?
00:10:36: Kannst du darüber was sagen?
00:10:37: Gerne ja.
00:10:38: also bei den First Responder-Systems.
00:10:41: um zu dem Beispiel zu gehen da sagen wir dass in zwanzig von sechsundzwanzig Kantonen unser System eingesetzt wird unterschiedlich organisiert je Kanton.
00:10:55: Das kann zum Beispiel ein privater Verein sein, der das macht.
00:10:59: Das kann aber auch ein Kantonspital sein und in gewissen Kantonen haben wir sogar eine Vertragsbeziehung mit der Kantonspolizei des jeweiligen Kantons.
00:11:08: also ganz unterschiedlich wer unser Kunde ist in dieser Konstellation.
00:11:14: Der Ansprechpartner kann dann auch durchaus ein anderer sein.
00:11:17: Und wenn wir zu den professionellen Rettungsorganisationen gehen da reden oder besser gesagt auch zu Rettungsdiensten, wenn man das so sagen will.
00:11:26: Da reden wir beispielsweise von einer Rega als ein weiteres Beispiel dort.
00:11:33: oder Sanitätsrettungsdienst aus unterschiedlichen Kantonen die man sich wie so klassisch vorstellt erwähnt ein und so weiter.
00:11:41: Sanität haben ambulanzen etc.
00:11:43: Und vielleicht ein weiterer Aspekt was uns wichtig ist dass in diese präklinische Rettungskette, wie man das nennt immer mehr Organisationen mit geringem Eintrittsführten reinbringen.
00:11:57: Und beispielsweise jetzt bei Bergbahnern also das ist ein weiteres Thema da gibt es ja sogenannte Pistenpateriöre, wie wir das nennten eben den Pistenrettungsdienste eigentlich die Rettungen vor Ort durchführt, respektive dann eben eine Ambulanz oder einem Rettungselikopter zu führt.
00:12:14: Diese verwenden mittlerweile auch Momentum pro Beispielsweise mit der Möglichkeit, dass sie einen Rettungsellikopter anfordern.
00:12:21: Wir versuchen das auch in Richtung der Anforderungen eine Ambulanz zu bringen.
00:12:25: Das spinnt sich weiter.
00:12:26: Fließwasserrettung, Höhlenrettung Ein paar andere Beispiele, die Merzer Trock nicht einfallen.
00:12:32: Aber für mich ist es sehr interessant auch für uns als Unternehmen und das Ziel ist wirklich, dass wir all diese Gruppen zusammenbringen, ihnen dieses Faster Saver Wiser ermöglichen.
00:12:43: Also Faster Safer Wiser?
00:12:45: Das ist so das Mission Statement von euch!
00:12:49: in Bezug auf die Applikation, um vielleicht ein plakatives Ziel von uns zu nennen.
00:12:56: Wir sagen immer tearing down boundaries to save lives oder?
00:13:01: Das soll jetzt nicht so einen Sinn entleertes Mission Statement sein oder es geht uns wirklich ganz konkret darum dass wir technisch ermöglichen Rettungsorganisationen miteinander Daten auszutauschen und zusätzlich auch noch sagen wir mal ihnen helfen, diese organisatorischen Hürden damit zu überkommen.
00:13:21: Möglichst niederschwellig und für uns auch als Unternehmen.
00:13:25: wir sagen immer, wir fokussieren uns auf das was wir gut können und weiterhin gut können wollen oder?
00:13:31: Nämlich die Entwicklung eben vom Moment um Moment und wo
00:13:33: etc.,
00:13:34: Wir partnern aber auch sehr viel.
00:13:35: also wir sind der Meinung dass in der Schweiz gibt es sehr viele Unternehmen diverse Softwarelösungen für Rettungsorganisationen, freiwillige Organisationsorganisation entwickeln und wie integrieren uns mit denen.
00:13:50: Wir versuchen eigentlich möglichst ein Ökosystem anzubieten gegenüber den Rettungsoganisationen mit dem Ziel dass sie aus den besten Produkten auswirken.
00:13:59: Also wir leben das auch selbst als
00:14:01: Unternehmer.
00:14:02: Seid ihr aktiv in der Dachregion oder auch global?
00:14:06: Wir sind recht schweizfokussiert, muss man sagen.
00:14:10: Ich würde einmal sagen einerseits historisch bedingt andererseits auch weil wirklich diese Verdichtung vom Rettungswesen die wir uns als Ziel verschrieben haben natürlich voraussetzt dass wir uns auch entsprechend fokussieren.
00:14:22: es gibt Möglichkeiten im Nahenausland die wir bereits gesehen haben.
00:14:27: dort ist uns halt wichtig muss ich jetzt auch sagen aus als ehemaliger Kunde von solchen Unternehmen wie wir jetzt Uns geht es auch vor allem sehr darum, vom Wegen auch Mission Statement.
00:14:39: Das ist ein Ziel bei uns intern und das wir gesagt haben, wir möchten Best in Class Support bieten.
00:14:45: Es ist sehr wichtig für Rettungsorganisationen, dass der Betrieb gut funktioniert und das gut getestet wird.
00:14:52: Und da hat man immer, wenn man ganz ehrlich ist, immer Luft nach oben.
00:14:55: Man muss kontinuierlich daran arbeiten – und das bedingt auch, dass wir uns fokussieren.
00:15:00: Also Produktentwicklung ist immer wichtig?
00:15:02: Das Produkt besser machen?
00:15:04: Gibt es sowas wie Wartungen vielleicht oder einfach, dass die Kunde auch mal wieder Nachfragen hat zu einem Kundenservice?
00:15:11: Ja!
00:15:13: Da sind wahrscheinlich verschiedene Aspekte dort.
00:15:16: Wir haben anfänglich viel Wert darauf gelegt, dass wir den Support professionell organisieren also im Sinne von diesen verschiedenen Support-Stufen die man normalerweise hat.
00:15:25: Das bedingt auch natürlich, dass dadurch wir die Kunden querbare Sprachregionen verstreut haben.
00:15:31: Dass wir die entsprechenden Sprachen sprechen können was auch manchmal ein Stretch ist.
00:15:34: Natürlich muss man sagen
00:15:36: oder?
00:15:36: Es gibt ja ein paar Sprachen hier.
00:15:38: Korrekt!
00:15:39: Also auf Romantisch haben wir noch keine Support-Anforderungen bekommen aber sonst eigentlich auf den drei restlichen Landesprachen sicher und das ist der eine Aspekt und du hast noch Wartung angesprochen.
00:15:52: Was wir sehr aktiv auch gepusht haben Wir reden immer von Observability, dass wir verstehen wie unser System funktioniert und was es für eine Performance hat.
00:16:05: Und dann regelmäßig daran schrauben.
00:16:07: Weil wir sind auch von sehr vielen Systemen abhängig.
00:16:11: Also wenn man eine Puschnachricht sendet um jemandem zu alarmieren, dann sind da verschiedene Software-Backendsysteme im Einsatz.
00:16:19: Dann wird das über die verschiedenen Puschnetzwerke verteilt.
00:16:24: Wir können das überwachen und quasi sagen, wie lange dauert es bis eine Buschnachricht bei einem Retter angekommen ist.
00:16:30: Da geht's jetzt nicht darum zu verstehen, wie Individuen agieren sondern es geht darum... statistisch zu verstehen, wie sich diese Alarmierungszeiten entwickeln und gegebenenfalls zu korrigieren wenn wir sehen dass der Trend in die falsche Richtung geht.
00:16:46: Ist das Ihr Mest auch aktiv?
00:16:48: Analysiert die Zahlen auch
00:16:50: die
00:16:50: Zeit wann eine Nachricht rausgeht und aufgenommen worden ist?
00:16:54: also da seid ihr kontinuierlich auch dran das zu analysieren.
00:16:57: Korrekt Georg.
00:17:00: mich würde nochmal interessieren.
00:17:02: Auch das Thema Swiss Emergency Data Hub.
00:17:05: Wir hatten auch in unserem Gespräch darüber gesprochen, kannst du ein bisschen darüber etwas erzählen?
00:17:11: Gerne ja!
00:17:12: Das Swiss Emergency data hub ist ein Projekt von verschiedenen Rettungsorganisationen gemeinsam also Rettungsoganisationen mit Kantonen muss man sagen die in das Ganze involviert sind und es geht effektiv darum dass wenn wir wieder kurz zurückkommen zu diesem strategischen Ziel nämlich tearing down boundaries to save lives, dass man genau diese ermöglichen kann.
00:17:34: Also die Idee ist vielleicht ganz simpel erklärt das man eine Datenaustauschplattform bietet, die es den angeschlossenen Organisationen ermöglicht in Echtzeit Einsatzdaten miteinander auszutauschen und auch sofern sie dies entsprechend konfiguriert haben.
00:17:52: Das sind konfigurate Tätigkeiten nicht mehr Einsatzmittelpositionen und man redet von Status, also bin ich unterwegs zum Patienten.
00:18:01: Bin ich bei den Patienten angekommen
00:18:02: etc.,
00:18:03: dass man das miteinander teilen kann?
00:18:05: Und ich glaube aus meiner Sicht ist es wirklich schön an dem Konzept, dass einerseits mich als Organisation einmal anschließen muss.
00:18:14: Wir sind jetzt natürlich von Haus aus nativ in das Ganze integriert weil wir das auch verantworten als Alarmierungsapplikation aber Alarmierungsapplikationen, die kleinere Rettungsorganisationen verwenden dieses Konstrukt einbindet und es dann beispielsweise einer Bergbahn ermöglicht zu sehen wann der Rettungselikopter kommt.
00:18:34: Wann die Ambulanz kommt?
00:18:36: Die eigenen Retter auch den Sanitätsnotrufzentralen der Luft-Rettungs-Organisation darzustellen.
00:18:44: Ich kann vielleicht ein anderes Beispiel dazu nehmen weil das finde ich immer sehr anschaulich.
00:18:50: Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, hat man in der letzten Lawinen-Saison auf den Winter natürlich oder entsprechend gab es um die Hundertfünfzig Lawinen mit Personenbeteiligung.
00:19:06: Das ist so wie der Herzkreislaufstillstand ein Szenario, in dem man schnell handeln muss, vor allem wenn eine Person ganz verschüttet ist weil im schlimmsten Fall Tod eben der Erstiegungsdot.
00:19:19: Und es gilt eben dies genau zu vermeiden und auch wirklich schnell zu intervenieren vor Ort.
00:19:25: Das ist aber logistisch sehr schwierig, weil man redet natürlich von unwegsamen Gelände andererseits auch vom gefährlichen Gelände zu diesem Zeitpunkt noch immer oder?
00:19:35: Man muss diverse Typen von Einsatzkräften die häufig auch Milizeinsatzkräfte sind also nicht an einem Ort vorhanden sind oder sich bereit halten an den Einsatzort bringen muss Und das bedingt dann, dass man eigentlich eine Kette auslöst von.
00:19:50: ich alarmiere die Bergrettung.
00:19:52: Ich stelle einen medizinischen Helikopter bereit – ein Ein-Sozial-Helikoptern!
00:19:56: Der bringt einen Rettungsspezialisten Helikoptum an den Lawinenkegel um sagen wir mal die Lage vor Ort zu verstehen und auch zu organisieren.
00:20:07: Zeitgleich werden kommerzielle Helikopeunternehmen eingebunden in das Dispositiv Auch zeitgleich sich zurückmeldende Lawinenhundeführer, von denen man anfänglich gar nicht weiß wo sich diese befinden an den Einsatzort zu bringen.
00:20:23: Das heißt der kommerzielle Helikopter muss von seiner Basis zu den Lawinen-Hunde führen.
00:20:27: das heißt man muss wissen wo die sind in Echtzeit, musste ja an den Lawinenkägel fliegen und dann müssen sie vor Ort alle koordiniert werden.
00:20:34: wenn dann mehrere Personen im schlimmsten Fall ganz verschüttet sind da muss man diese natürlich entsprechend abtransportieren was auch mehrere Einsatzhelikopters vor Ort bedingt Dieser ganze Mechanismus, der dahinter ist – das sagen wir mal mit Tools zu unterstützen und diese Organisationen zusammenführen.
00:20:52: Wir reden ja von einer Luftrettungsorganisation, von der Bergrettung vom kommerziellen Helikopterunternehmen.
00:20:58: Wenn es während der Piste war vielleicht allenfalls auch noch von der Bergbahn, die involviert ist?
00:21:02: Das sind private Organisationen teilweise dann eben auch Sanitäts-Rettungsdienste.
00:21:07: Denen muss man diese Daten miteinander, also man muss ihnen ein einheitliches Lagebild geben.
00:21:13: Also es teilen transparente Austausch von Daten das alle gleichzeitig so schnell wie möglich informiert sind und in dieser effizienten Datenverkehr dass der stattfindet?
00:21:23: Korrekt ja!
00:21:23: Und um zu deiner Frage noch zu dem Swiss Emergency Data abzurückzukommen... Das ist ein Projekt bei dem ich würde mal sagen verschiedene Pilotkantone Rega Alpine Rettung Schweiz beteiligt waren und das Ziel war eben, dass man über Piloten versucht immer mehr Rettungsorganisationen auf diese Plattform zu bringen.
00:21:43: Eben mit dem Ziel, dass wir genau einen Lawinen einsetzen aber auch in anderen Einsätzen – mit First Responders beispielsweise – dieses einheitliche Lagebild bieten kann und es den beteiligten Organisationen ermöglicht nach ihren eigenen Vorstellungen.
00:21:56: Das ist auch ganz wichtig zu sagen gemäß ihren eigenen Vorstellungen und ihrem Hoheitsgebiet ihre Einsatzressourcen in das Dispositiv einzubringen.
00:22:07: Eine Datenaustauschplattform mit Regeln, die gemeinsam kollaborativ festgelegt werden und das Resultat ist ein Lagebild, dass der Einsatzkraft verort einer abgesetzten Einsatzkraft, die sagen wir mal vielleicht bei einem kommerziellen Helikopterunternehmen auf das Lagebild schauen muss Notrufzentrale, die gleiche Sicht bietet in Echtzeit.
00:22:28: Das ist das
00:22:29: Ziel.
00:22:29: Georg, in diesem Zusammenhang möchte ich natürlich auch über KI sprechen – es ist ein aller Munde und KI hat sich einen Einfluss auf eure Technologie, auf euer Unternehmen.
00:22:39: Kannst du darüber etwas sagen?
00:22:41: Gerne ja!
00:22:44: Die Trivialantwort wäre, dass wir natürlich intern schauen.
00:22:47: Dass wir sagen wir mal verschiedene Effizienzgewinne die sich durch KI bieten einfach im Büroalltag realisieren können.
00:22:54: Das ist glaube ich nicht das spannende Thema um es so zu sagen.
00:22:59: Andererseits was wir machen ist Wir haben natürlich den Vorteil dass wir grundsätzlich auf zehn Jahre Daten zurückblicken können und man muss natürlich auch immer sagen weil von wegen KIs in aller Munde was man auch immer relativirrend sagen muss ist, Machine Learning oder wie auch immer man das definieren will hängt auch sehr von der Datenqualität ab die man verwendet.
00:23:22: Und wir sind jetzt darum bemüht dass wir auf dem Datenschutz ich würde mal sagen Rechnung tragende Weise versuchen zu verstehen welche Möglichkeiten wir haben auf Basis der Daten die sich wirklich über Jahre angesammelt haben erwähnten Algorithmus der First Responder alarmiert, selektiert zu verbessern.
00:23:43: In dem Sinne dass er die Historie verwenden kann um optimal im Moment zu agieren aber das er dann eben auch zukünftige Änderungen des Einsatzgeschehens verarbeiten kann und entsprechend reagieren kann darauf.
00:23:57: Und das machen wir selber diese Arbeit auch natürlich aufbauend, ich würde mal sagen standardmäßig vorhandenen Libraries Tools die uns das ermöglichen.
00:24:09: Aber wir sind dennoch sehr darauf bedacht zu sagen ja wir arbeiten mit KI.
00:24:15: Wir entwickeln auch KI, ich würde jetzt einmal sagen mit dem Ziel dass wir eben genau wieder mal unsere Kernaufgabe optimieren können.
00:24:24: und wie auch vorhin in Bezug auf den Datengetrieben im Betrieb gesagt das ist ein Prozess.
00:24:31: Ich bin selbst relativ stark in das Ganze eingebunden.
00:24:34: Wir haben auch diverse Partner aus verschiedenen Kantonen die uns dort unterstützen natürlich unter anderem mit Daten klarerweise oder.
00:24:43: Und das Ziel ist wirklich, dass wir in naher Zukunft in der Lage sind.
00:24:47: Dass wir maßgebliche Schritte vorwärts machen können auf dem Algorithmus, der eben genau diese Historie verwendet und auch in die Zukunft sich adaptieren kann.
00:24:56: Das wäre das Ziel davon.
00:24:58: Georg, ich würde auch mal gerne über Survive sprechen als Arbeitgeber.
00:25:03: Warum sollte wenn jetzt ein Kandidat sich für euer Unternehmen oder für die Technologie interessiert?
00:25:12: sich für euch entscheiden.
00:25:14: Das ist eine sehr gute Frage!
00:25:19: Also was ich gemerkt habe, dadurch dass wir kein großes Unternehmen sind bin ich natürlich auch in den Bewerbungsprozessen mit eingebunden recht aktiv oder also... Ich mache grundsätzlich immer die erste Runde Gespräche und das hilft mir weil ich verstehe natürlich auch wie Leute unser Unternehmen von außen wahrnehmen.
00:25:41: Was ich sicher gesehen habe in dem Kontext ist, dass einerseits der Purpose hinter uns sehr viele Leute anspricht.
00:25:49: Also ich hab Rückmeldungen von Leuten bekommen die haben gesagt du also ich habe eure Stellenanzeige gesehen und ich hätte andere Möglichkeiten gehabt aber das finde ich boring quasi oder um da zu zitieren Mir geht es eher darum, dass sich einerseits so wie ich euch wahrnehme Spaß an der Arbeit haben kann.
00:26:08: Das wäre das zweite Aspekt aber andererseits, dass ich auch etwas bewirken kann.
00:26:11: damit also von der anderen Seite reflektiert Ich finde es überraschend und schön, dass so viele Leute nach diesem höheren Sinn in ihrer täglichen Arbeit streben glaube ich, ein Aspekt wie wir von außen wahrgenommen werden.
00:26:26: Was mich persönlich sehr erfreut.
00:26:28: Der zweite ist, wir funktionieren – Ich würde einmal sagen Wir probieren sehr informell zu funktionieren.
00:26:37: Das ist auch die Kultur im Unternehmen.
00:26:40: Es geht um das Ziel.
00:26:42: Also schlussendlich geht es drum bei jeder Alamierung, die wir machen.
00:26:47: Es sind Leute dahinter, Retter, Patienten.
00:26:51: Das heißt, wir haben eigentlich wirklich sehr plastisch das Ziel vor Augen, dass wir reichen wollen und auch weswegen wir auf diesen hochqualitativen Betrieb pauchen.
00:27:00: Und wie soll ich das erwähnen?
00:27:02: Ist folgender Punkt weil dieses One-Team, one goal um es so plakativ zu formulieren.
00:27:08: Das ist mir ganz wichtig oder?
00:27:10: Ist das
00:27:11: auch euer Mischungszentrum jetzt so?
00:27:12: Ist
00:27:13: es nicht!
00:27:13: Das habe ich von jemand anderem aufgeschnappt muss ich zugeben aber es gefällt mir noch.
00:27:17: Es
00:27:18: hat gerade eingefallen.
00:27:18: Ja
00:27:19: ja genau jetzt gerade im Moment.
00:27:24: Man organisiert sich gemeinsam unter seinem Ziel zu kommen.
00:27:26: wir probieren auch immer mehr in Richtung dieser Selbstorganisation zu kommen und ich glaube das ist der zweite Aspekt kulturell
00:27:34: Also bis auch sagen diese Sinnhaftigkeit verkörpert ihr, weil ihr eben auch dieses Endresultat habt.
00:27:40: Dass hier wirklich dann diesen Menschen rettet oder Organisationen hilft dem Prozess Leben zu retten vereinfacht.
00:27:50: Das würde so sagen, ist das auch diese Sinnhaftigkeit?
00:27:56: Ich glaube ein weiterer Aspekt ist wie wir sagen ja unser Motto ist for rescues by rescues und wir haben durchaus einige Leute im Unternehmen die auch in Rettungsorganisationen tätig sind oder tätig waren um.
00:28:08: das bringt halt auch einen anderen Groove rein muss man wirklich sagen weil die pragmatisch, sehr resultatorientiert oder flexibel auch muss man sagen.
00:28:18: Das ist eine positive Deformation professionell wenn man das so sagen will und eben entsprechend funktionieren wir dann auch.
00:28:29: Georg eine Frage die ich auch immer gerne meinen Gästen stelle.
00:28:33: Wenn du dir jetzt eine Superpower aussuchen könntest, also gehst heute aus dem Studio raus und neben deinen aktuellen Superporn hast du noch eine zusätzliche die du da auswählen kannst.
00:28:43: Also welche würdest du dir aussuchen?
00:28:47: Das ist eine schwierige Frage!
00:28:49: Du brauchst so viele, du brauchst keine mehr.
00:28:54: Ja was ist eine super Power, die wirklich interessant wird... Was ich mir denke, was helfen würde im Sinne der Horizont-Erweiterung des besseren Verstehens unserer Welt sagen wir so.
00:29:13: Ich würde mich sehr gern direkt in andere Menschen reinversetzen können oder also wirklich eine Person sein für eine gewisse Zeit als Bonus noch historisch betrachtet das wäre auch ganz spannend aber man braucht ja nicht... Man sollte ja nicht zu viel wünschen.
00:29:29: Ich würde es sehr horizontal weiter und betrachten, weil man merkt häufig auch ich würde mal sagen in einer Führungsfunktion von wegen Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung.
00:29:38: Auch vor allem im Bezug auf sich selbst wie das teilweise divagieren kann und dass natürlich auch einen selber als Person dann beschäftigt oder?
00:29:47: Von dem her, ich würde das ganz interessant finden.
00:29:50: Mal einen Tag jemand anderes sein zu dürfen mir das aussuchen zu können oder?
00:29:54: Und eben wie bereits ein paar mal gesagt wirklich auch horizontal weit und auf der Science Ebene.
00:30:01: Ja
00:30:01: ja auch Perspektivenwechsel Das ist
00:30:03: natürlich
00:30:04: extrem wertvoll.
00:30:06: Wir unterschätzen unser Framing als Individuen.
00:30:10: Man ist ja in so einer Bubble auch drin in der eigenen Bubble.
00:30:12: Korrekt
00:30:14: Georg, warum sollen Unternehmen euer Produkt nutzen?
00:30:19: Es ist eine gute Frage.
00:30:21: Weil wir haben uns ja über Rettungsorganisationen unterhalten und auch tearing down boundaries to save lives oder das ist nicht nur rettungsbezogen also nicht nur auf Rettungsoganisationen fokussiert sondern Wir machen jetzt doch erste Schritte weil wir auch sagen wir mal.
00:30:41: Man muss sich das so vorstellen, dass First Responder natürlich auch in Unternehmen häufig in der Betriebssanität tätig sind zum Beispiel.
00:30:48: Wir haben dort Feedback bekommen, dass es interessant wäre auch Momentum Pro in diesem Kontext nutzen zu können und dass es auch allenfalls eine Mehrwert bringen könnte wenn man überwenden SEDH die sogar verbinden könnte mit einer Notrufzentrale.
00:31:04: Ich lausse das ganze operative dahinter raus, weil da gibt es ganz viele Abhängigkeiten die man bedenken muss, es geht nur um die technische Befähigung dessen.
00:31:11: und um zu deiner Frage zurückzukommen Wir haben häufig die Antwort bekommen oder respektive besser gesagt die Anfrage in dem Kontext gestellt bekommen dass man gesagt hat wir kennen euer System, wir wissen wie das funktioniert Das funktioniert per Formant Es geht auch wieder um die Schnelligkeit, um das Lagebild etc.
00:31:32: Und wichtig ist auch dass wir eben von rund vierzigtausend Rättern in der Schweiz verwendet werden als System was bedeutet und wir werden übrigens auf jegliche Mobilgeräten eingesetzt.
00:31:46: Was bedeutet das wenn es sehr große Bandbreite von Komplexität haben?
00:31:51: Von Geräten mit denen wir sagen wir mal umgehen können müssen was uns recht universell einsetzbar macht.
00:31:57: Ist das ein Wiener App?
00:31:58: Das ist eine App, die man runterladen kann ganz genau.
00:32:01: Und je nachdem ob sie dann öffentlich ist oder nicht öffentlich kann es sein dass sie dann separat verteilt wird oder nicht.
00:32:07: und um jetzt zu den Unternehmen zurückzukommen auch dort wenn man intern einen Notfall hat oder eine Kranke die behandelt werden muss und nicht nur Betriebssanitäter alarmieren will sondern vielleicht auch im Falle zum Beispiel eines Brandes greifen dieselben Mechanismen wie man sie auch jetzt in dem anderen Kontext, den ich erwähnt habe, antrifft oder verwendet.
00:32:31: Und das ist jetzt ein Geschäftsbereich, den wir aufbauen und der aus meiner Sicht sehr viel Potenzial hat – auch vor allem weil wenn wir wieder zurückkommen zu einem Tearing Down Boundaries to Save Lives – auch diese Hürde niederessen
00:32:46: wollen in Richtung... Also es kann eine Bank oder eine Versicherung sein?
00:32:50: oder irgendein Produktionsunternehmen?
00:32:52: Ganz genau, richtig.
00:32:53: Also da gibt es natürlich verschiedene Bestimmungen auch was jetzt das den Aufbau einer Sicherheitsorganisation in einem Unternehmen betrifft.
00:33:01: aber rein grundsätzlich ist es unabhängig davon um dass ob das Unternehmen zum Beispiel mit Gefahrengütern geht oder nicht.
00:33:08: man muss ja bei einer gewissen Unternehmensgröße sicherstellen dass man bei Notfällen innerhalb des Unterneemens agieren kann.
00:33:15: und passen wir auch wiederum als Bestandte von einem größeren, von einem Sicherheitskonzept beispielsweise.
00:33:21: Georg wenn du dir jetzt eine Autobiografie kaufen würdest welche würdest du dir kaufen also von wem und auch warum?
00:33:28: Ja vielleicht etwas wie soll man sagen?
00:33:31: so vielleicht eine komische Antwort um es so zu formulieren.
00:33:37: Ich habe mich in den vergangenen Jahren ein bisschen mit der Geschichte von der Mongolei, respektiv mit dem Mongolischen Reich auseinandergesetzt.
00:33:45: Und ich finde die Lebensgeschichte von Chinggis Khan sehr interessant.
00:33:49: und beim Thema Autobiografie zu sein weil man hat ja in der westlichen Welt würde ich jetzt einmal behaupten eher so dieses Bild von – ich würde jetzt mal der goldenen Horde und den Belagerungen, die es an Europa gab
00:34:02: usw.,
00:34:03: jedoch wenn man zurückspult Und sagen wir mal auf die Anfänge von dem Ganzen, er hat ja Temujin gehessen.
00:34:09: Er hat sehr disruptiven Anfang in seinem Leben gehabt ich glaube etablierte Familie.
00:34:18: der Vater wurde getötet danach dann quasi waren sie wie ausgestoßen und mussten sich durchkämpfen mehrere Stammesfäden, die er ausfechten musste und quasi dann um da auch vielleicht zum Punkt zu kommen.
00:34:32: Das Interessante ist dass man quasi aus dem Nichts ein wirklich mehrere also eines ich glaube sogar das größte Weltreich aufgebaut hat was sich besonders interessant finde auch in Bezug auf sage mal Entwicklung von Systemen eigentlich wie eine auch eine Administration entstanden ist mehrere Zeitzonen zur damaligen Zeit wirklich verhebt hat.
00:34:58: Natürlich, der andere Aspekt von dem Ganzen ist eben die Brutalität, die dahinter war, die sicher auch im Kontext der Zeit zu sehen ist und der Charakter Ching Skarn oder die Person hat sich ja sehr viele Nuancen, positiver als auch negative was ich gerade interessant finde aber dieser auch der Wille zu verbinden und die Meritokratie, die er versucht hat zu etablieren.
00:35:23: Interessante Aspekte einer historisch, ich würde mal sagen auf verschiedene Artenweise betrachteten Personen.
00:35:30: Ja absolut, sehr prägener Gestalt!
00:35:32: Zum Abschluss Georg gibt es ein Lebensmotor, ein Credo, einen
00:35:37: Leitsatz
00:35:38: nach dem du lebst?
00:35:41: Das ist nicht leicht zu beantworten.
00:35:44: in dem Sinne dass ich immer versucht habe selbst meinen Denken um mein Handeln zu hinterfragen und das natürlich auch über die Zeit dazu führt, dass man beides ändert würde ich einmal sagen.
00:35:59: Vielleicht wäre das das Credo denke ich oder?
00:36:01: Ich denke was aus meiner Sicht generell wichtig ist im Leben ist, vor allem wenn man den Blick in die Vergangenheit richtet.
00:36:08: Das sei jetzt nicht nur die eigene Lebensspanne sondern auch darüber hinaus.
00:36:12: Das ist vor allem sehr wichtig denke ich, dass Man daraus lernen kann Aber nicht in einem Sinne, der es einem verunmöglicht, positive Schritte in Zukunft zu machen.
00:36:22: Sondern man sollte eigentlich immer das Vergangenheit im positiven Sinn lernen und entsprechend vorwärts schauen.
00:36:29: Das ist ein bisschen mein Credo würde ich sagen also verstehe was du getan hast, verstehe etwas andere vor dir getan haben die gleichen Fehler vielleicht auch die gleichen
00:36:39: guten Sachen.
00:36:39: oder
00:36:40: passe dich an lerne daraus aber bleibt nicht in der vergangenheit hängen.
00:36:46: Die Hock-Hotzenberger
00:36:47: hat mir richtig Spaß gemacht, dieses Gespräch mit dir.
00:36:49: Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg
00:36:51: auch
00:36:51: mit Shure Wife.
00:36:53: Rettet weiter Leben macht weiter das was ihr bisher gemacht habt und ich freue mich auf weiterhin zukünftige spannende Gespräche mit dir.
00:37:01: Ebenso danke dir vielmals für den Namen.
00:37:03: Hat mich sehr gefreut.
00:37:14: Capricorn Connect Mensch Potenzial Technologie.
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