#99 - Interview mit Përparim Avdili - Stadtpräsidiumskandidat Zürich, Präsident FDP Stadt Zürich, Gemeinderat Zürich
Shownotes
Shownotes – CapricornConnect mit Përparim Avdili
Gast: Përparim Avdili Funktion: Präsident FDP Stadt Zürich & Kandidat für das Stadtpräsidium Zürich Themen: Integration, Chancengleichheit, Wohnungsnot, Migrationspolitik, politische Kultur, Führung
🎙️ Darum geht es in dieser Episode
In dieser Folge von CapricornConnect spricht Përparim Avdili über seinen Weg vom Kind einer Migrantenfamilie im Zürcher Arbeiterquartier bis zur Kandidatur für das höchste Amt der Stadt Zürich.
Er gibt persönliche Einblicke in prägende Erfahrungen mit Integration, Identität und gesellschaftlicher Zugehörigkeit, und erklärt, warum Chancengleichheit für ihn kein Schlagwort, sondern ein politischer Auftrag ist.
Zentrale Themen der Episode
- Gesellschaftlicher Aufstieg und Integration in der Schweiz
- Persönliche Erfahrungen mit Ausgrenzung und politischer Motivation
- Wohnungsnot in Zürich und blockierte Bauprojekte (Neugasse, Koch-Areal, Hardturm)
- Bürokratie, Wohnbaupolitik und private Investoren als Teil der Lösung
- Migrationspolitik: reguliert, wirtschaftsorientiert und rechtsstaatlich
- Politische Kultur und der Umgang mit persönlichen Angriffen
- Führung und Vision für die Zukunft von Zürich
Kernaussagen:
- Kinder, die in der Schweiz aufwachsen, gehören dazu.
- Chancengleichheit bedeutet Zugang – nicht Bevorzugung.
- Zürich braucht mehr Wohnraum und weniger ideologische Blockaden.
- Politische Debatten sollten über Inhalte geführt werden, nicht über Namen.
- Eine weltoffene Stadt muss sich auch politisch vielfältig abbilden.
Transkript anzeigen
00:00:12: Bannener Gast bei uns heute im Podcast.
00:00:14: Perparim Afdili ist in der Schweiz als Kind von Migranten aufgewachsen.
00:00:19: Heute steht er für das eindrückliche Beispiel, dass Integration und gesellschaftlicher Aufstieg in der Schweiz möglich ist.
00:00:27: Nun kandidiert Perparim für das Amt des Stadtpräsidenten in Zürich.
00:00:32: In einem intensiven Wahlkampf wurde er zuletzt auch von der konservativen Seite wegen seines Namens angegriffen.
00:00:38: Ein Vorgang der Fragen über politische Kultur und Integration aufwirft.
00:00:43: Kann Perparim Avdidi als bürgerlicher Kandidat die jahrelange Vorherrschaft von Rot-Grün in der Stadt Zürich brechen und das Stadtpräsidentenamt erobern?
00:00:53: In der heutigen Podcast-Folge rechen wir mit ihm über seine Vision für Zürich, seine konkreten Pläne als Stadtpräsident, die Wohnungsnot, die Migrationspolitik und darüber, wie er die Zukunft der Stadt Zürich bestalten will.
00:01:10: Perparin, super, dass du heute im Podcast hier wieder bei uns bist.
00:01:14: Du bist ja ein wiederkehrender Gast.
00:01:16: Wollt mich, dass du da bist.
00:01:18: Danke für die Lade.
00:01:18: Ich freue mich auch, dass ich wieder da darf sein.
00:01:20: Perparin, du kandidierst ja jetzt für dieses wichtige Amt des Stadtpräsidentenamts in Zürich.
00:01:28: Eine unglaublich wichtige Stadt.
00:01:30: Einmal natürlich national, aber auch international.
00:01:33: Und wir sind jetzt in der Mitte Der Hitze des Wahlkampfes sozusagen.
00:01:38: Ja, Wahlkampf und März sind die Wahlen.
00:01:42: Du bist selber als Kind von Migranten hier aufgewachsen in der Schweiz.
00:01:47: Kannst du mal über diese Zeit erzählen, wie hast du das wahrgenommen, diese Zeit aufzuwachsen hier in der Schweiz als Migranten?
00:01:55: Ja, ich habe das ja auch schon verschiedentlich erzählt.
00:01:58: Über meine Lebensgeschichte ist ja tatsächlich auch vieles geschrieben worden.
00:02:02: Ich bin in Zürich-Alstedt aufgewachsen, einen Arbeiterviertel, mein Vater ... Meine Eltern sind als Saisonier in der Frühe der Frühe der Achtzigerjahre eingewandert und im Rahmen der Familiennachzug haben wir ein Kind mit meiner Mutter in die Schweiz gekommen.
00:02:17: Ich war ein Baby, der in die Schweiz gekommen ist.
00:02:18: Und dann gerade die erste Kurze war auf Wiedecken und dann auf Altstadt.
00:02:22: Und da bin ich dann auch aufgewachsen.
00:02:23: Und Altstadt war ein Arbeiterviertel.
00:02:25: Wir waren in einer Arbeiterwohnung von dem Arbegeber, der zur Verfügung gestellt worden ist für den Mitarbeiter.
00:02:31: Und als Kind wachst du sehr normal auf, mit dem Spielplatz zu sagen.
00:02:39: Du wachst in der Schule und hast Freunde auf dem Sandplatz, auf dem Spielplatz, wo du nicht wirklich wahrnimmst, oder als Kind.
00:02:50: Spätestens dann ist es die Pubertätsphase, oder spätestens dann.
00:02:54: Das war in meinem Fall so, wo es darum ging.
00:02:57: sich für eine Lehrstelle zu bewerben, wird auch im Bewusst und bewusst gemacht, dass man vielleicht doch etwas anders ist.
00:03:03: Und es hat damals, weiss ich noch ziemlich genau, geheissen wie Zeck ins Buchler in Altstadt.
00:03:10: Und dann hat es immer klar geheissen, dass jemand, der noch keinen Schweizer Pass hat, dann wird es schwieriger auf dem Lehrstelle mehr haben.
00:03:15: Also du
00:03:16: hast noch keinen Schweizer Pass gehabt?
00:03:17: Nein, ich habe mich dann nachher mit gesagt einen Einbürger erlassen.
00:03:21: Und zwar, ja, weil wir also ... Aus verschiedenen Gründen, weil das vom Denkprozess bei uns in der Familie noch nicht so weit war.
00:03:30: Meine Eltern mussten sich mit dem beschäftigen.
00:03:35: Sie mussten arbeiten und schauen, dass die Familie einigermaßen gut überdrunden kommt.
00:03:40: Und es war so, dass wir damals als Kinder einen Familienantrag für die Einbürgerung stellen konnten.
00:03:50: Aber ... dass es ein wenig angestummt und geistert ist.
00:03:55: bei den Leuten im Umfeld, dass, wenn man einen Familienantrag stellt, das Risiko zu gross ist, dass man ihn ablehnt wegen meinen Eltern, die vielleicht weniger gut integriert sind, weil sie als Erwachsene in die Schweiz gekommen sind und vielleicht die Sprache noch nicht gut entkönnen können.
00:04:08: Und meine Eltern wollten sie nicht kaufen, dass die Einbürger nicht klappen bei den Kindern wegen ihnen.
00:04:14: Und so hat man wie entschieden gehabt, jedes einzelne Kind zu tun, wenn es dann genug alt ist, selber sich einbürgen lassen.
00:04:19: Wir haben das im Endeffekt alle gemacht, wir sind vier Geschwisterte.
00:04:23: Alle vier an einzelnen Einbürger lassen, ich mit der Sechzehn, also alle beim Alter von Sechzehn.
00:04:28: Und dann, witzigerweise, ein paar Jahre später hat mein Eltern sich trotzdem auch einbürger lassen, das hat auch klappen gehabt.
00:04:34: Es war eine gewisse Angst, oder auch eine Atmosphäre der Unsicherheit und der Zurückhaltung.
00:04:41: Und so wacht man auch ein bisschen auf.
00:04:45: Wie hat dich
00:04:45: das geprägt, würdest du sagen?
00:04:47: Ja, schon eben.
00:04:48: Wir sind zwar schon da, die heim, aber seid ihr bewusst?
00:04:51: Also einerseits geht man jeden Sommer irgendwie in die Ferien runter, im Fall auf Nordmazedonien, das albanische Dorf in Norden von Nordmazedonien.
00:04:59: Wir waren auch die Grosseltern dort.
00:05:01: Und mit den Jahren verändert sich das aber auch.
00:05:03: Die Grosseltern nicht mehr im Leben sind.
00:05:05: Man hat gewisse Distanz.
00:05:06: Und für mich ist es immer trotzdem, ich will aber zurück nach Hause auf Zürich.
00:05:09: Zürich war mein Zuhause.
00:05:10: Ich bin ja da aufgewachsen.
00:05:12: Und spätestens in der Lehrzeit hat man dann aber ... Die Diskussion geht um die berufliche eigene Zukunft.
00:05:20: Man wird damit konfrontiert, dass man vielleicht doch nicht ganz gleich ist, obwohl man das als Kind zuerst meint.
00:05:26: In Kombination aber auch damit, dass man die zu Hause im älteren Haushalt immer darüber geredet hat oder immer darauf eingewiesen wurde, man sollte sich eher zurückhalten, wir sind Gastam, wir müssen uns unterordnen.
00:05:36: Ich dachte, nein, ich würde mich nicht unterordnen.
00:05:38: Ich bin doch einfach ein normaler Mensch wie alle anderen.
00:05:40: Ich habe das nie verstanden und mit der hat mich schon sehr stark geprägt und sozialisiert.
00:05:46: Die Lehrstelle war sehr schwierig, hat am Schluss geklappt.
00:05:49: Und das ist dann leider aber auch nicht ganz erfolgreich über die Bühne.
00:05:52: Ich hatte auch dort mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen, bis selbst dann... Wingen des
00:05:58: Backgrounds.
00:05:59: Ja, also es war für mich ein Buch, mit meiner Geschichte zu zeigen, dass es kein guter Ort war in diesem Umfeld dort.
00:06:06: Und das hat dazu geführt, dass ich mich mit allen anderen Sachen beschäftigt habe.
00:06:10: Ich war schwach, um mich dort trotzdem durchzusetzen.
00:06:13: So nahm meine Leistungen ab und war ein Logischlussfolger, dass ich dort wegkomme oder mir den Vertretern aufgelöst wurde.
00:06:21: Es gab sehr viele verschiedene Ereignisse, die einem immer wieder begleitet und mir doch erklärt gemacht haben.
00:06:29: Irgendwie bist du doch nicht ganz gleich.
00:06:32: Das finde ich sehr schade.
00:06:33: Das ist das, was mich politisch sprekt, was ich nicht dafür einsetzte, dass wir Kinder unserer Gesellschaft viel früher ... In einem Mitteil, du hörst zu uns, woher du kamst, deine Eltern kamen, wie du aussehst usw.
00:06:47: Du bist das Kind unserer Gesellschaft und uns ist wichtig, dass du teiltest und ich öffne die Arme und ziehe dich mit innen und bemühe mich als Gesellschaft, damit du dich entsprechend fühlst.
00:07:01: Bei der Einbürgespolitik müsste man viel aktiver sein, wenn es darum geht.
00:07:07: Bei Kindern, die hier aufgewachsen sind, sie einbürgen zu laden, haben wir mindestens eine grössere Verpflichtung, um sie abzuholen.
00:07:14: Während wir beispielsweise bei einem Erwachsenen einen als Erwachsene in die Schweiz einwandern, finde ich, braucht es durchaus eine Integrationsnachweisseite von dieser Person.
00:07:22: Aber die Unterscheidung ist mir persönlich sehr wichtig, weil ich es selber auch erlebe.
00:07:27: Du bist ja auch ein Beispiel für eine erfolgreiche Integration.
00:07:30: Kann denn jeder in der Schweiz den gesellschaftlichen Aufstieg auch schaffen, wenn man es wirklich will?
00:07:37: Ja, ich glaube, die Schweiz ist schon prädestiniert dafür, damit erfolgreiche Integrationsstorys und Geschichten entstehen, die auch ersichtlich sind.
00:07:47: Also man sieht, dass ja sehr viele erfolgreiche Unternehmer und Unternehmer, die Migrationsgeschichte haben.
00:07:55: Ich sehe mich nicht als integriert, weil ich von Anfang an schon Teil davon war.
00:07:59: Das war für mich immer eine Diskussion.
00:08:02: Wo soll ich mich integrieren?
00:08:04: Ich bin auch schon Teil der Gesellschaft.
00:08:05: Das ist für mich auch der politische Diskurs, den ich anders aufnehme.
00:08:12: Und natürlich ist es auch sehr viel Schwierigkeiten.
00:08:16: Das ist auch mit verschiedenen Studienbeleidungen.
00:08:19: Auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Wohnungsmarkt übrigens auch.
00:08:21: Oder wenn man anders heisst, insbesondere ...
00:08:23: Wird man benachteiligt?
00:08:24: Wird man benachteiligt, oder auch beim Schaffen.
00:08:28: Und gleich haben wir doch ein interessantes Liberals-Wirtschaftssystem, das einem dennoch ermöglicht, mit seiner eigenen Leistung vorwärtskommt.
00:08:36: Und immer auch entlang dieser Willensnation, der grossartige Geschichte der Willensnation, die mich früher schon inspiriert hat.
00:08:43: Die Idee, dass wir gemeinsam, unabhängig von Regionsprach, Herkunft, sich gemeinsam für Freiheit, für ... eine starke, gemeinsame Gesellschaft oder Gemeinsinn einsetzen, aber auch für Wohlstand.
00:08:57: Und die Möglichkeit muss schaffen, dass jeder mit der eigenen Leistung vorwärtskommt.
00:09:02: Und das ist in meinem Fall effektiv basiert, immer wohl bemerkt, auch unter Berücksichtigung von diesen Schwierigkeiten.
00:09:09: Ich glaube, es ist eine Verpflichtung für uns alle, dass wir uns dafür einsetzen, dass die nächsten Generationen nicht einfacher haben oder dass jeder Herausforderungen heimleben soll.
00:09:18: Also es soll aber nicht ... solche Herausforderungen, die niemand dafür haben kann.
00:09:23: Sondern man soll einzig und allein auf die Leistung kommen.
00:09:26: Also leistungsbezogen, dass man wirklich die Chancen hat.
00:09:29: Genau, Chancengerechtigkeit herstellen.
00:09:31: Chancengerechtigkeit heisst nicht, dass alle gleich sind, überhaupt nicht, sondern dass jeder mit seiner kreativen individuellen Schaffungskraft etwas aus sich machen kann.
00:09:40: Und das System gibt es ja durchaus in unserem Land nach wie vor.
00:09:44: Und für das müssen wir aber auch stärker einstehen.
00:09:46: Und dann meine ich nicht nur ... weil Menschen nicht benachteiligt werden oder weniger Chancen bekommen aufgrund von einer Herkunft, sondern auch weil wir das andere, gerade in unserer Stadt Zürich beispielsweise, das andere Menschen andere Meinungen haben.
00:10:05: Und dass wir auch die genau gleichen Möglichkeiten haben, um sich auszurücken, um aktiv zu sein im gesellschaftlichen wirtschaftlich-politischen Leben, wenn man auch Mitglied der anderen Partei ist.
00:10:15: Wir erleben die Stadt Zürich in einer sehr starken Dominanz vor Rotgrüren, wo beispielsweise auf dem Wohnungsmärkte nur ein Teilzugang findet und auch das ist, bis man nicht die Idee der Chancengerechtigkeit entspricht.
00:10:29: Also das muss man einfach auf verschiedenen Sphären betrachten.
00:10:34: Also Meinungsvielfalt, Chancengleichheit.
00:10:35: Du kandidierst per Pari mehr jetzt für ein wichtiges Amt, das Stadtpräsidentenamt in Zürich.
00:10:41: Welche Themen sind für dich vor allem wichtig?
00:10:45: Am Schluss muss man sich als Stadtpräsident alle Themen aneigen.
00:10:48: Ich glaube, das ist klar.
00:10:49: Aber es gibt schon drängende Probleme, die mich Priorität umbehandeln.
00:10:53: Das ist sicher ein Wohnthema.
00:10:56: Wir haben leider nach wie vor, obwohl man sich das auf die Fahne geschrieben hat, aus den Achtzigerjahren, aus der linksgrünen Sicht, dass wir die Ziele unter einer Wohnstadt machen wollen, mit Wohlwohlwohnungen.
00:11:09: Ich habe das jetzt auch spielerisch aufgenommen in meiner Kampagne.
00:11:12: Ich habe die Frage gestellt, wo die Wohnungen sind.
00:11:16: Tatsache geschaffen, dass die Wunderung fehlt, immer noch dringend benötigt.
00:11:22: Warum fehlt das?
00:11:23: Weil man das politisch verhindert hat.
00:11:26: Aus ideologischer Sicht.
00:11:28: Man hat auch gemeinnützige Wunderung verhindert.
00:11:32: Es wird zwar genug gebaut, hat man das Gefühl, durch die Staturen zu fahren.
00:11:36: und man feststellt, dass das wichtige Projekt als mehrere hundertmeinundzeige Wohnungen verhindert oder verzögert wurde.
00:11:42: Auf Neugaseral, Harturmareal, auch mehrere hundertmeinundzeige Wohnungen auf dem Kochareal, über fünfzehn Jahre Verspätung und so weiter und so fort.
00:11:50: Und dann aber auch mit völlig überbordender Bürokratie und Auflagen die Baubewilligung in dieser Art verkompliziert hat, dass es auch dort erschwert wird.
00:12:02: besser verdichten können.
00:12:03: Und ich wurde dringend mehr Wohnraum, auch bezahlbaren Wohnraum, selbstverständlich.
00:12:07: Und dort sind alle in der Pflicht, für die Menschen zu arbeiten.
00:12:11: Was bezahlbar ist, ist immer relativ.
00:12:12: Das ist für dich und mich vielleicht unterschiedlich, das wissen wir ja nicht.
00:12:17: Aber wir müssen sicherstellen, dass es keine Verdrängung gibt, dass es nicht eine junge Familie ist, beispielsweise, die auszieht, weil sie sich ermietern kann.
00:12:24: können leistet während im staatlich gefördertem, direkt oder indirekt gefördertem Wohnraum, beispielsweise sehr gut verdienter Wohnen, weil sie das Richtige Partei büchelt.
00:12:33: Und das ist für mich ein Missstand, das wirklich nicht geht und mich emotional auch sehr schade mitnimmt, weil ich selber, wie gesagt, auch in so einer Situation war, in der wir aus unserer vierzehnten Wohnung ausziehen mussten, in der ich aufgewachsen bin in Haltestätten und dann dringend auf den Wohnraum, auf den Wohnungen angewiesen waren.
00:12:51: Und dort würde ich klar auch aufruhmen.
00:12:54: Ein Wohnoffensive starten einerseits, mehr wohnen darum ermöglichen.
00:12:57: Mit privaten Beiträger sind Teil der Lösungen ein Teil des Problems, aber mit klaren Anforderungen.
00:13:02: Und dass sie auch mit bezahlbaren Wohnungen arbeiten und gleichzeitig sicherstellen, dass der staatliche Wohnraum fairer verteilt wird.
00:13:10: Also auch da wieder mehr Chancengerechtigkeit, Chancengleichheit beim Wohnungsmarkt und natürlich dieser Wohnungsnotstand, der ja offensichtlich ist in Zürich.
00:13:18: Also man sieht ja dann teilweise bei der Bewerbung für eine Wohnung eine Kilometer langen Schlange.
00:13:24: Also von Schlieren bis zum Hauptbahnhof sozusagen.
00:13:26: Also das sind ja schon Missstände teilweise, die hier entstehen.
00:13:31: Jetzt ist ja Rot-Grün schon seit Uhrzeiten am Regieren in Zürich.
00:13:35: Hat ein bürgerlicher Kandidat jetzt wie du, wiefern hat ein bürgerlicher Kandidat eine Chance?
00:13:40: Ich glaube, Fragestell ist eine andere.
00:13:45: Eine Regierung wird immer gemessen auch aufgrund der Leistung, die sie erbracht oder nicht erbracht hat.
00:13:51: Ich komme und trete hier mit einem Gegnergebot und habe ein Liberalsprogramm.
00:13:57: als FDP-Kandidat, aber wird aber auch von anderen Parteien unterstützt.
00:14:02: Also für die Schadaratskandidatur, sowohl von der SPAP, aber auch für meine Präsidiumkandidatur von der Mitte und der EFAP.
00:14:08: So wie ich von ganz vielen weiteren Organisationen verbände.
00:14:12: Und vor allem Menschen, die sich mit meiner Lebensgeschichte, mit meiner Kandidatur, mit meinen politischen Profilen identifizieren können.
00:14:20: Und vor ein paar Monaten haben wir darüber gekriegt, wie viele große Chancen von einem... Kandidat, der aus der FDP kommt.
00:14:30: Und da haben sehr viele mir gesagt, es ist doch praktisch keine Chance.
00:14:33: Und ich bin immer wieder in der Diskussion konfrontiert gewesen, wo naches das Naturgesetz sagt, dass der nächste Stab von der SP muss gestellt werden.
00:14:44: Und dann habe ich gesagt, nein, das wollte ich so nicht akzeptieren, nicht in einer Gesellschaft, in der man von Chancengerechtigkeit redet.
00:14:51: Und vor allem nicht in einem Ort, wo so viele drängende Probleme immer noch nicht gelöst wurden.
00:14:56: Wohnpolitisch einerseits, dann verkehrspolitisch teilweise ein Chaos ausgelöst, wo alle Verkehrsreger oder Teilnehmer, die im Verkehr unterwegs sind, unglücklich gemacht haben.
00:15:07: Wirtschaftspolitisch läuft auch nicht alles rund, während früher in Zürich viel bekannt war, zum Arbeitsplatz und in Innovationen zu arbeiten.
00:15:15: was heute vor allem nur die Verwaltung ist.
00:15:17: Und das ist eine Hypothek für die nächsten Generationen, die wir hier aufnehmen.
00:15:20: Und auch in der Kultur verlieren wir immer für mehr Dastralkraft, indem wir wichtige Ereignisse teilweise gar nicht mehr ermöglichen dürfen in unserer Stadt.
00:15:29: Und das Sättigungsgefühl, die sie attoriert hat, ich glaube, dass ... Das sieht man und gehört man, wenn man in den offenen Augen und Augen durch unsere Stadt unterwegs ist.
00:15:39: Und darum glaube ich, wenden die Leute einen neuen frischen Wind.
00:15:42: Und das ist das, was ich anbiete.
00:15:43: Mit der letzten, mit der Kampagne, in der wir am Fahren sind, in den letzten paar Wochen, haben wir den Leuten aufzuzeigen.
00:15:48: Mal, da ist ein Kandidat, der will das.
00:15:51: Der weiss auch, was er machen will.
00:15:52: Er ist bereit, zum Leadership aufzunehmen.
00:15:57: Und wir haben aufgezeigt, wir haben die Möglichkeit, um ganz klar am achten März zu entscheiden und nicht irgendwo in der Parteizentrale von der anderen Partei.
00:16:04: Also frischer Wind in Zürich, das ist auf jeden Fall dein Programm.
00:16:08: Perperim, ich würde gerne ein bisschen über Migrationspolitik sprechen.
00:16:11: Du bist ja ein Kind von Migranten auch.
00:16:13: Wie stehst du zu Migrationspolitik?
00:16:15: Weil Zürich ist ja eine unglaublich attraktive Stadt.
00:16:18: Wir haben eine große Zuwanderung.
00:16:21: Wie viel Zuwanderung kann Zürich noch vertragen?
00:16:26: Ja, alles ist eine Frage des Masses.
00:16:28: Ich glaube, das ist immer so im Leben, auch sicherlich in diesem Fall.
00:16:33: Und wir haben tatsächlich im Moment eine sehr kontroversie Debatte rund um die Migrationspolitik, die sehr vieles miteinander verbunden und vermisst wird.
00:16:43: Warum haben wir so eine Migrationszuwachsite in den letzten zwanzig Jahren gehabt?
00:16:47: Das hat vor allem mit den bilateralen bzw.
00:16:50: mit den Personenverneinzeugungen zu tun.
00:16:52: Und das wiederum kommt, weil unsere Wirtschaft, weil das passiert darauf, dass jemand aus einem EU-Raum nur, das müsste man ja dann auch reden können.
00:17:02: Wieso nur ein EU-Raum und nicht auch noch andere Staaten, aber das ist ein anderes Thema.
00:17:06: Aus einem EU-Raum kann man in die Schweiz einwandern, wenn man einen Arbeitsstil hat und sich dann auch niederlassen kann.
00:17:11: Und im Grunde bin ich der Meinung, dass das absolut richtig ist, weil die Erfahrung der Personenvereinzügigkeit, alle Zahlen, bestätigt, dass es unseres Landes auch besser ging.
00:17:21: Das heisst, wir hatten Bedarf, wir hatten Wirtschaftswachstum, wir hatten Wohlstandswachstum.
00:17:26: Und das mussten wir abdecken mit der Arbeitskräfte vom Ausland.
00:17:29: Ich spezialisierte einen Prüf, aber auch in Prüfen, die die Leute in der Schweiz nicht mehr bereit sind zu übernehmen.
00:17:39: Das sind teilweise TÜV-Lohnsegmenten, also Reinigungskräfte, beispielsweise, oder auch Leute, die auf dem Bau arbeiten.
00:17:47: oder bis hin zur Pflegekräfte, die es darum geht, die immer älter werden, die Bevölkerung dann auch zu pflegen.
00:17:53: Und darum muss man sich einfach immer bewusst sein, warum es, finde ich, in der Diskussion immer, sich bewusst ist, warum es überhaupt eine Migration gibt.
00:18:02: Und dann haben wir natürlich auch eine Migration über den Asylweg.
00:18:06: Dort bin ich klar der Meinung, dass man muss genauer darauf heran schauen, wer beansprucht das Asylrecht in unserem Land.
00:18:14: und wir dürfen keine illegale Asylmigration zulassen.
00:18:17: Sonst machen wir uns auch als Rechtsstaat mindestens nicht glaubwürdig, aber immer eine humanitäre Tradition weiterverfolgen, dass wir diesen Menschen, die einen berechtigten Asylgrund haben, auch Schutz und Sicherheit in unserem Land und Gewehr haben.
00:18:30: Aber ich glaube, dort müsste man vermehrt darauf schauen, dass wirklich nur die Leute kommen, die einen berechtigten Grund haben.
00:18:35: Und auf der anderen Seite, wenn wir die Migration aus wirtschaftlicher Gründe wollen, Reduzieren.
00:18:41: Ich will definitiv nicht als Beamte irgendwo in einer Verwaltung entscheiden, welche Firma wie viele Leute vorstellen.
00:18:51: Das wäre für mich der absolute Horrorszenario, wenn dann planwirtschaftlich vom Staat entschieden wird, sondern da müssen wir Maßnahmen ergreifen, wie wir das Inländerpotenzial fördern können.
00:19:02: Beispielsweise mit der Individualbesteuerung, die wir wissen.
00:19:05: Ich komme jetzt zur Abstimmung zu Mets, die wir wissen, dass wir mit dem nicht nur ... eine Gerechtigkeit schaffen, dass man das gleich behandelt.
00:19:11: In einer EMA und Frauen, oder einfach die Individuen vor allem gegenüber einem Staat steuerlich behandelt wird.
00:19:21: Sondern mit diesem arbeiten wir auch anreizt, damit sehr viele Frauen vor allem arbeiten, die teilweise sehr gut ausbildet sind und aber die heihocken, weil es finanziell sich nicht lohnt.
00:19:30: Das ist völlig ein Blödsinn der Zustand.
00:19:34: Mit dem können wir beispielsweise Inländerpotenzial erhöhen.
00:19:37: Wir können durch die Flexibilisierung des Rentenalteres, das müssen wir dann auch reden, zusätzlich das Potenzial schaffen usw.
00:19:46: Es gibt verschiedene Massnahmen, die wir in der Griefe ergriffen
00:19:49: müssen.
00:19:50: Einwanderung, ja, aber eine regulierte vernünftige Einwanderungspolitik.
00:19:54: Ja, reguliert insofern, als dass wir schlaue Massnahmen in Inlande ergriffen, bei der Arbeits- einwanderung, meine ich.
00:20:00: Aber ich will nicht, dass ein Beamter durch den Scheidenwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerwählerw.
00:20:30: Ja, da haben sich einige Journalisten mal das, glaube ich, auch lustig gemacht über deinen Namen.
00:20:35: Wie bist du damit umgegangen mit der Situation?
00:20:39: Ja, also ich bin mir ja langsam ein bisschen gewöhnt.
00:20:41: Es ist eigentlich ein bisschen traurig, man sollte sich ja nicht an solche Sachen gewöhnen, aber es ist ja so.
00:20:44: Und als Politiker, wo man das eigentlich in Kauf nimmt, dass man persönlich angegriffen wird, habe ich eigentlich kein Problem damit, dass wir lernen, damit umzugehen.
00:20:52: Ich finde es einfach ein bisschen schade, dass ich da nicht aufgrund der Inhalte angegriffen werde, weil ich wollte ja Diskussionen über den Inhalt führen, sondern Der Grund für mein Namen, der ist jetzt einfach wie ein Risch und offenbar gibt es immer noch Leute, die nicht akzeptieren können, dass die Schweiz so aussieht, wie sie aussieht.
00:21:08: Und dass es auch gut so ist und dass alle Menschen ja etwas leisten.
00:21:11: Ich habe ja mir vieles vorwerfen, aber wahrscheinlich nicht, dass ich zu wenig mache.
00:21:17: Und dann ist die Diskussion aufgelobt und wir haben das mit Humor begleitet.
00:21:21: Ein bisschen spiller ist versucht, in einer satirischen Form zu reagieren.
00:21:25: Dann haben wir mich im Abbot, dass ich mich jetzt auf Peter Adelaide umdaufe, damit er nach Retzfrieden ist.
00:21:32: Was natürlich völlig ein Blödsinn ist, wir haben dann eine Diskussion darüber gehabt, die mich schon ein bisschen aber emotional mitgenommen hat, will.
00:21:38: Und das ist das, was er oder viele andere auch nicht verstehen wollen.
00:21:45: dass es zwar mir nichts ausmacht, wenn man mir das sagen kann, damit ich umgehen kann, aber dass man etwas auslösen kann bei einem fünfzehnjährigen Bau oder einem fünfzehnjährigen Mädchen, Teenager, der auch einen anderen Namen hat und dieser Person wird damit teilen, du bist zwar gut, aber wenn du willst Erfolg haben im Leben, musst du deinen Namen nehmen, dann hast du den falschen Namen.
00:22:06: Und mit dem sagt man, dass du deine Identität musst ändern, weil du den Namen gehört hast oder Identität.
00:22:11: So stark wie selten.
00:22:12: Also eine
00:22:13: Beschämung von einem Namen.
00:22:14: Es hat eine Symbolkraft auch.
00:22:18: Es identifiziert sich mit dem Menschen.
00:22:21: Und wenn man mit dem jungen Menschen mitteilen, dass du nur Erfolg hast, wenn du die Namen anders bist, dann ist das definitiv das falsche Signal.
00:22:29: Nicht nur das falsche Signal, vor allem stimmt es eben auch nicht.
00:22:31: Und ich wollte nicht in einer Gesellschaft glauben, die mir die Werte tragen.
00:22:36: Machen wir nicht.
00:22:36: Ich glaube, da bin ich fest davon überzeugt.
00:22:37: Ich glaube, ich sehe das anders.
00:22:39: Aber auch darüber reden.
00:22:41: Und da werde ich nicht dagegen.
00:22:42: Und das werde ich weiterhin machen.
00:22:43: Also
00:22:43: auch ein Appell an mehr Toleranz am Umgang miteinander.
00:22:46: Ja, das ist der Völk absurde.
00:22:48: Also, ich verstehe auch, es ist wirklich kleine Minderheit.
00:22:53: Und wie auch immer er das am Schluss gemeint hat, muss ich einfach bewusst sein, was das für einen jungen Menschen dort auslösen.
00:22:59: Und wir müssen das chancengerechtige Gesellschaft schaffen, wo es darauf ankommt, was jemand bereit ist, zu leisten dafür.
00:23:05: Und dass wir das nicht honorieren, den Einsatz von den Menschen, weil der Fortschritt kommt.
00:23:12: von unserem Land, in dem ich nicht über Diskussionen, wer will und wer treibt.
00:23:19: Und auch nicht immer über wachsende Verwaltungen, sondern von allen Menschen, die etwas bewegen wollen.
00:23:26: Perparim, jetzt zum Abschluss des Interviews, hätte ich noch eine Frage, das ist auch eine Frage, die ich immer gerne meinen Gästen stelle.
00:23:34: eine Superpower auswählen könntest.
00:23:36: Also neben deinen aktuellen Superpowers, die du schon hast, welche würdest du dir auswählen?
00:23:43: Du hast jetzt, kannst jetzt rausgehen, mit einer Superpower kannst du dir irgendwas auswählen.
00:23:46: und was wäre die Superpower?
00:23:48: Ja, wahrscheinlich wäre das schon, also es wäre ein Superpower, das schleidern nicht möglich, aber dass sich mit einem Handgriff alle Menschen gesund machen können.
00:23:58: Von einer Krankheit befreien.
00:23:59: Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn wir in einer, wenn wir wenn man einen ungesunden Zustand ausgeliefert ist.
00:24:06: Denn dann schwindet plötzlich alles andere nach hinten.
00:24:12: Und man merkt dann, wie wichtig das ist, dass es gesund ist.
00:24:16: Ja, das ist eine gute Superpower auf jeden Fall.
00:24:18: Dann zum Abschluss würde ich dich noch gerne fragen, welche Autobiografie würdest du dir kaufen, wenn du dir jetzt in Buchladen eine kaufen würdest?
00:24:29: Ich habe ja schon diverse Klassen, nicht nur Autobiografie, auch Biografie.
00:24:34: Weil ich gerade im Wahlkampfmodus bin, oder im Wahlkampf, nicht im Modus logischweise, und es darum geht, das scheinbar unmöglichen möglich zu machen, das würde ich vielleicht etwas überraschen.
00:24:48: Würde ich das Buch, ich habe das Leben tatsächlich noch nicht gelesen, ich habe es aber empfehlen, das Buch von Islam Ali ein.
00:24:56: Seine Autobiografie, die näher wird beschrieben, das ist der Nationalrat der SP.
00:25:01: Darum vielleicht überraschend wissen.
00:25:02: Aber, das überrascht mich jetzt.
00:25:04: Ja, aber weil es eben doch beschrieben wird, was ein Mensch, mit welchen Herausforderungen ein Mensch, er ist ja, er sitzt im Rollstuhl und mit welchen Herausforderungen so ein Mensch zu kämpfen hat, nur nur weil er eine Behinderung hat, sondern auch, wie man so heisst, wie man das Islam Ali hat.
00:25:20: Und mit welchen unglaublichen Paaren er trotzdem geschafft hat, in nationaler Inhalte zu kommen.
00:25:24: Das ist urin
00:25:25: inspirierend.
00:25:25: Ja, sehr beeindruckend.
00:25:26: Herr Bering, auf jeden Fall.
00:25:28: Vielen Dank.
00:25:28: Hat mir riesig Quatsch gemacht.
00:25:30: Und bis zum nächsten Mal.
00:25:31: Danke.
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